Erzengel Trump drohte mit Armageddon?
Fanatismus endet nicht durch Einsicht. Er endet, wenn Gott nicht liefert.
Ich möchte ein paar Gedanken zur aktuellen Weltlage ordnen und öffentlich stellen. Wir hatten in den letzten Tagen eine Eskalation, die viele Menschen wirklich in Angst und Schrecken versetzt hat — und ich glaube, dass das, was wir gerade sehen, tiefer und anders verläuft, als die Schlagzeilen und auch viele MAGA-influencer es darstellen.
1. Der Abgrund, an dem wir gerade standen
Trump drohte dem Iran, wenn er nicht die Straße von Hormus freigebe, würde er das Land “in die Steinzeit zurück bomben” — alle Kraftwerke, alle Brücken, die gesamte Infrastruktur. Eine Drohung, die Kommunikation und Transport im Mark getroffen hätte. Alle Welt fürchtete, dass das in einen Weltkrieg eskalieren würde, insbesondere wenn Russland und China im Rahmen ihrer BRICS-Partnerschaft mit dem Iran eingegriffen hätten.
Meiner Einschätzung nach war das Ganze eine abgestimmte Riesenshow — inszeniert, um die wahnsinnig gewordene Regierung Israels unter Netanyahu an der Spitze zu zügeln.
2. Die messianische Versuchung: Warum Israel die Apokalypse will
Die zionistische Führung Israels möchte die Apokalypse herbeiführen, das Armageddon. Das ist kein Nebenaspekt — es ist eine religiöse Kernvorstellung der Neuzeit: In Zeiten der größten Not, wenn sich alle Völker gegen sie verschworen haben, kommt ihr Messias und beginnt ein tausendjähriges goldenes Zeitalter.
Das ist eine fanatische Vorstellung, die in der Konsequenz die ganze Welt in einen Atomkrieg treiben könnte.
Eine wichtige Klarstellung, bevor ich weiter gehe:
Wenn ich in diesem Text von "den Zionisten" oder "der israelischen Regierung" spreche, meine ich nicht die Juden. Das sind zwei sehr verschiedene Dinge.
Die jüdische Bevölkerung ist nach meiner Überzeugung selbst unter den ersten Leidtragenden dieser zionistisch-imperialistischen Politik — ausgerechnet die orthodoxen und ultraorthodoxen jüdischen Gemeinschaften (Neturei Karta, Satmar und viele
andere) verwerfen den politischen Zionismus seit seiner Erfindung als Häresie und halten den Staat Israel in seiner heutigen Form für religiös unzulässig.
Der Zionismus ist eine politische Ideologie des späten 19. Jahrhunderts (Herzl, 1897) und steht mit dem traditionellen Judentum im offenen Widerspruch.
Meine Kritik richtet sich also ausschließlich gegen diese politische Ideologie und die sie tragende Regierung — nicht gegen Menschen jüdischen Glaubens, die ich nach wie vor als Geschwisterreligion innerhalb der abrahamitischen Tradition betrachte, mit demselben Recht auf Leben, Sicherheit und Würde wie jedes andere Volk.
Sie werfen dem Iran vor, sie mit Atomwaffen zu bedrohen, obwohl es keine belastbaren Anzeichen dafür gibt, dass der Iran an Atomwaffen arbeitet. Dabei ist es Israel, das heimlich an Atomwaffen entwickelt hat — und damit die ganze Umgebung bedroht. Israel strebt erklärtermaßen ein “Groß-Israel” mit expansiven Grenzkonzepten an, wie sie von rechtsreligiösen Kreisen in Israel offen propagiert werden
Das heißt: Sie wollen sämtliche Nachbarn erobern und einverleiben — was keiner dieser Nachbarn dulden kann. Ägypten, Syrien, Libanon, Irak — und Palästina leidet am allermeisten unter diesem Großmachtprojekt.
Wie kann man eine solche Atommacht zügeln, die auch noch droht, notfalls im eigenen Untergang alle anderen mit in den Abgrund zu reißen — das ist die berüchtigte Samson-Doktrin?
3. Warum Trump Israel nicht frontal angreifen kann
Die bittere Antwort: Er kann es nicht. Zumindest nicht offen.
Die meisten Politiker in den USA — rechts wie links — sind von Israel korrumpiert. Einerseits durch immense Zahlungen in ihre Wahlkämpfe, die teilweise in die Millionen gehen. Andererseits über die Epstein-Akten: Viele dieser Politiker sind in eine Honigfalle gelockt worden, um ihre politische Existenz erpressbar zu machen.
Damit fehlt Trump die Möglichkeit, gegen Israel offen Front zu machen, wie es noch sein Vorgänger John F. Kennedy gewagt hatte — der das leider nicht überlebt hat.
4. Trumps Strategie: Sich an die Spitze stellen, um zu bremsen
Deswegen, so glaube ich, hat Trump eine andere Strategie gewählt. Er hat sein “America First”-Konzept nach außen hin scheinbar verraten und sich zum Handlanger Israels gemacht — scheinbar gemacht. Das hat dazu geführt, dass seine MAGA-Bewegung an dieser Frage zerstritten ist: Tucker Carlson und andere prominente Influencer werfen Trump Verrat an seiner Wählerschaft vor, während christliche und jüdische Zionisten ihn als “den jüdischsten US-Präsidenten, den Israel je hatte” feiern.
Mein Punkt: Er hat sich positioniert, um die israelische Kriegstreiberei dadurch unter Kontrolle zu bringen, indem er sich an die Spitze dieser Absicht stellt. Ohne die Unterstützung der USA könnte Israel niemals gegen seine starken Nachbarn einen Krieg gewinnen. Und der Iran ist nicht nur zahlenmäßig überlegen: Er ist ein hoch industrialisiertes Land, das seit Jahrzehnten gelernt hat, mit wirtschaftlichen Sanktionen umzugehen, autark zu produzieren, Souveränität zu erlangen — und hat sich seit Jahrzehnten auf genau diesen Showdown vorbereitet, mit Langstrecken-Raketen in großer Zahl. Und in einem langen Abnutzungskrieg kann Israel Iran wirtschaftlich ebenfalls nicht Paroli bieten: Iran hat achtmal so viele Einwohner, eine weit tiefere industrielle Produktionsbasis, eigene Energie- und Rohstoffquellen — während Israel auf Importe und Hilfe von außen angewiesen bleibt.
Dieses Spiel macht Trump jetzt zum zweiten Mal. Beim ersten Mal hat er das iranische Atomprogramm mit US-Raketen “in Grund und Boden gebombt” — nachdem Israel schon vorgearbeitet hatte — um dann zu erklären: “Der Iran wird sich davon zehn Jahre lang nicht erholen, er stellt keine Bedrohung mehr dar. Jetzt hören wir auf.” Waffenruhe verordnet. Der Iran war erleichtert, hat noch ein paar Raketen auf US-Anlagen als Gesichtswahrung geschossen und sich dann auf die Waffenruhe eingestellt. Israel war nicht so glücklich, weil sein eigentliches Kriegsziel vereitelt wurde. Deshalb jetzt der zweite Anlauf im Februar/März.
Erstaunlich ist dabei, wie zurückhaltend China und Russland reagiert haben — bloß Public Relations, keine ernsthaften Drohungen. Das lässt mich vermuten, dass dieses gesamte Geschehen auf der Ebene der Staatschefs der drei Großmächte abgestimmt war, um sicherzustellen, dass das Ganze nicht zu einem Weltkrieg eskaliert.
5. Die Restaurant-Anekdote aus New York: Wie Schutzgelderpressung wirklich funktioniert
Bevor ich zum eigentlichen Kern komme, möchte ich ein Erlebnis teilen:
Ich war vor Jahren in New York und sprach als Gast mit einem Restaurantbesitzer. Ich konnte beobachten, dass er offensichtlich Schutzgeld zahlen musste. Ich fragte ihn, warum er das nicht einfach bei der Polizei anzeigt. Seine Antwort hat mir ein Weltprinzip erklärt:
Es ist nicht so, dass der Mafioso, der das Schutzgeld fordert, auch derjenige ist, der das Restaurant konkret bedroht. Das wäre eine einfache Lage — dann könnte man ihn anzeigen und die Polizei könnte den Spuk beenden. Nein, es sind scheinbar konkurrierende Familien. Familie A kommt vorbei, terrorisiert das Restaurant, richtet Schaden an. Dann kommt Familie B, die “konkurrierende”, kämpft Familie A zurück und weist den Angreifer in seine Schranken — etwas, wofür die Polizei zu spät gekommen war. Familie B bietet nun dem Restaurantbesitzer an: “Solange wir schützend die Hand über dich halten, werden die es nicht mehr wagen, in unser Territorium einzugreifen. Dieser Schutz muss natürlich finanziert werden — eine Kleinigkeit.”
Der Restaurantbesitzer zahlt — wohl oder übel — wie eine Art Steuer. Denn der Staat war nicht da, konnte ihn nicht schützen. Es ist ein betrügerisches Erpressungsspiel, in dem beide “konkurrierenden” Seiten heimlich im selben Team spielen.
6. Die City of London und das Hormuz-Versicherungsgeschäft
Behauptet wird nun von Analysten — und ich halte das für eine sehr stimmige Interpretation — dass genau dieses Spiel auch im Großen abläuft: Einerseits die iranischen Mullahs, die den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bedrohen. Andererseits die City of London mit ihren Lloyds-Versicherungen, die wegen dieser akuten Gefahr in Anspruch genommen werden, um Schiffstransporte zu versichern.
Gäbe es die Bedrohung nicht, wären die Versicherungsprämien ein winziger Bruchteil. Die City of London kassiere als “globale Schutzmacht” ab — und der Iran attackiere nur gelegentlich und halte damit das Versicherungsgeschäft auf hohem Umsatz-Niveau.
Inzwischen löst Trump dieses Spiel offenbar durch seinen Friedens-Deal. Durch die jüngsten Vereinbarungen mit dem Iran bedroht dieser nicht mehr die Schifffahrt, sondern kassiert stattdessen eine geregelte Wegezoll-Gebühr — direkt bei den Reedereien, für freie und unbehelligte Durchfahrt. Das ist eine transparente, geklärte Situation — und es braucht keine überteuerte Versicherung mehr. Damit entfällt eine der großen Erpressungs-Renditen der City of London, eine immense Schwächung der globalen Elite, der Auftraggeber der Terroristen.
Manche alternative Journalisten sehen darin bereits den tieferen Sinn der militärischen Auseinandersetzung. Ich denke jedoch, das war nur ein Nebenkriegs-schauplatz. Um diese Versicherungs-Situation aufzulösen, hätte man nie eine Kriegsdrohung inszenieren dürfen, die die ganze Menschheit an den Abgrund eines Weltkrieges bringt. Da steckt noch etwas anderes, grundlegenderes dahinter:
7. Das wahre Ziel: Die Welt von der soziopathischen Elite befreien
Es geht auch nicht um einen Regimewechsel im Iran. Trump respektiert Souveränität. Wer sich als Weltpolizist berufen fühlt, jedes Regime zu wechseln, das einem nicht passt, der müsste gegen Dutzende Nationen Krieg führen. Trump ist ja angetreten, genau diese Weltpolizistenrolle aufzugeben und das Militär nur noch zum Schutz der USA einzusetzen.
Es geht auch nicht um Ressourcen, wie bei früheren US-imperialistischen Kriegen. Trump hat dieses Problem elegant gelöst, indem er die Öl- und Kohleförderung im eigenen Land wieder aktiviert hat — eine Förderung, die durch überzogene Umweltgesetze lahmgelegt worden war. Zum Vorteil eines Ölmonopols (Rockefellers 7 Schwestern), das sich die Quellen im Nahen Osten gesichert und heimische Konkurrenz mithilfe der Umweltgesetzgebung verhindert hatte. Im Grunde wurde so auch in Deutschland Bergbau und Ölförderung völlig zum Erliegen gebracht.
Und es geht auch nicht um Ideologie — Trump ist nicht der Mann, der sich aufmacht, den Kommunismus oder die Mullahs zu besiegen. “Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden” — das entspricht seinem Freiheitsgedanken.
Worum geht es dann? Meiner Überzeugung nach geht es um ein größeres Ziel. Nicht egoistisch, nicht nationalistisch für Amerika — sondern darum, die Welt von dem Übel zu befreien, unter dem sie seit Jahrtausenden leidet: der Herrschaft einer soziopathischen, selbsternannten Elite, die ihre Macht ganz wesentlich auf das Prinzip Teile und herrsche stützt. Die Nationen gegeneinander ausspielt, Kriege betreibt — um einen künstlichen Mangel zu erzeugen, der es überhaupt erst ermöglicht, außergewöhnliche Profite zu erzielen.
8. Orwell hatte recht: Der ewige Krieg als Geschäftsmodell
In George Orwells “1984” wird offen beschrieben, dass es für die Herrschenden eine Katastrophe wäre, wenn die Menschheit in Frieden und Wohlstand leben würde. Denn dann wären alle Menschen so reich, dass sie sich nicht mehr aus der Not heraus in Lohnsklavenarbeit zwingen ließen.
Wir haben inzwischen eine derart hohe Produktivität durch Technologie erreicht, dass “jeder Mensch ein König” sein könnte. Die unangenehmsten Arbeiten würden durch Roboter erledigt, und die Menschen könnten sich dem widmen, worauf sie Lust und Talent haben.
Aber genau das kollidiert mit dem Geschäftsmodell soziopathischer Oligarchen, die überzeugt sind, die Menschen unten halten, arm machen und versklaven zu müssen, damit sie selbst Macht und Überfluss ausleben können. Das skizziert die Weltlage der letzten Jahrtausende. Und es ist die Ursache für Leid, Krieg, Krankheit, Drogen, Armut und Blutvergießen.
9. Der religiöse Fanatismus als Herrschaftsinstrument
Wer an dieser Stelle ansetzt, um Frieden herzustellen, kollidiert sofort mit Regimen wie z.B. der zionistischen Regierung Israels unter Netanyahu, die einen religiösen Wahn erschaffen haben: ihr Volk als von Gott bestimmt, die Herrscher über die Menschheit zu sein — über die Nicht-Juden. Und “Groß-Israel” ist nur der erste Schritt; das Fernziel ist eine regionale und darüber hinausgehende Einflussnahme.
Und interessanterweise gibt es unter islamischen Glaubensvorstellungen eine direkte Entsprechung: dass es die Moslems seien, die den Auftrag haben, die ganze Welt mit ihrer Religion zu “beglücken” — und jene, die sich nicht anschließen, zu unterjochen.
Ich beobachte: In Ländern, wo Moslems eine winzige Minderheit bilden, fügen sich die Kämpfer der Dschihad-Idee ein, ordnen sich unter, schleimen sich ein, genießen die Toleranz der anderen. In dem Maße, wie ihr Bevölkerungsanteil wächst — auch durch gezielte Nachwuchsschaffung mit zehn oder zwölf Kindern pro Frau — entsteht die Vorstellung, irgendwann die Mehrheit zu sein. In Europa ist das demografisch absehbar: Wenn es so weitergeht, werden wir in 50 Jahren ein durchgehend muslimisches Europa haben.
Was heißt das praktisch? In Ländern mit muslimischer Mehrheit — Indonesien, Teile Afrikas, die arabischen Staaten — wird auf religiöse Minderheiten wie Juden und Christen zunehmend keine Rücksicht mehr genommen: eingeschränkte Religionsausübung, bis hin zu Mordprogromen an Christen und brennende Kirchen.
Ich habe damit zwei religiöse Fanatismus-Formen genannt — Juden und Moslems — aber ich will ausdrücklich sagen: Das Christentum ist grundsätzlich nicht anders gewesen. Die Kreuzzüge vor tausend Jahren zeigen, dass auch die Bibel genügend Substanz hergibt, um Christen fanatisch gegen Andersdenkende aufzuhetzen.
10. Was ist das für ein Gott, dem diese drei Religionen folgen?
Theoretisch berufen sich Juden, Christen und Moslems auf denselben Gott. Sie nennen sich “Buchreligionen” und sehen sich, im Gegensatz zu den Heiden, als Anbeter des einen einzigen gemeinsamen Gottes — unter verschiedenen Namen: Jehova, der Vater im Himmel, Allah.
Aber erstaunlicherweise sind die heiligen Bücher, die dieser eine Gott angeblich den drei Religionen gegeben hat, so geschrieben, dass sie diese drei Religionen gegeneinander aufhetzen und in den Krieg führen können.
Und da frage ich mich: Haben die Religionsstifter, die diese Bücher zusammengestellt haben, es wirklich gut gemeint? Oder war nicht von Anfang an das Teile-und-herrsche-Kalkül einer Möchtegern-Weltoligarchie der Vater dieses Gedankens — diese “heiligen Schriften” so zu formulieren, dass sie das Potential des unbegrenzten Krieges in sich tragen?
Ich selbst bin nicht ungläubig. Ich glaube an einen Schöpfer aller Menschen und will seine Werke tun. Aber ich glaube nicht, dass diese Ideologien und dieser Fanatismus das sind, was unser Schöpfer gewollt hat. Und deswegen glaube ich auch nicht, dass die heiligen Schriften — ob der Juden, Christen oder Moslems — die unverfälschten Absichten dieses Schöpfers wiedergeben. Ich denke, sie sind von Menschen gemacht und manipuliert worden.
11. Wie die Bibel entstand — und was aus ihr entfernt wurde
Bei der christlichen Bibel ist das historisch dokumentiert. Sie wurde im Wesentlichen im Vatikan zusammengeschmiedet — durchaus auf der Basis alter inspirierter, prophetischer Schriften, aber der Vatikan war Juniorpartner des römischen Kaisers, vom Kaiser auf den Thron gesetzt. Dieser Kaiser dominierte das Christentum und entschied, was ins Glaubensbekenntnis passt — und was nicht.
Zum Beispiel der Reinkarnationsgedanke der frühen Christen. Er passt nicht in eine weltliche Herrschaft, die letztlich über ihr Gewaltmonopol die Menschen zwingen muss, zu tun, was der Kaiser verlangt. Ein Mensch, der weiß, dass er ewig lebt — dass er bei einem zerstörten Körper einfach einen neuen nimmt — ist nicht mehr so erpressbar, dass er seine Integrität, seinen Stolz, seine Ehre, seine Familie, seine Nation aufgibt. Solche Menschen können nicht gezwungen werden, gegen ihre Lebensinteressen zu handeln. Deshalb musste der Reinkarnationsgedanke der frühen Christen weichen — und wurde aus dem römisch-katholischen Glaubensbekenntnis und den heiligen Schriften entfernt.
Was ich damit sagen will: Die Bibel, die manchen Gläubigen als rein-göttlich, heilig, unhinterfragbar und unverfälscht gilt, entspricht nicht dieser Qualität. Sie ist ein manipuliertes Machtinstrument einer Herrscherklasse, um Christen gegen andere Völker aufbringen zu können — wie es in den Kreuzzügen ja auch ausgiebig praktiziert wurde, um andere zu berauben und Schätze zusammen zu raffen.
Ohne den Koran und die jüdischen Schriften im Detail zu kennen, gehe ich davon aus, dass sie auf ähnliche Weise verfasst, interpretiert und verwendet werden. Dass Moslems sich untereinander seit Jahrhunderten in Schiiten und Sunniten gegeneinander ausspielen lassen, zeigt es genauso wie die Tatsache, dass traditionelle Juden den Zionismus als antijüdisch verurteilen und den Staat Israel für eine Gotteslästerung halten, die nie hätte stattfinden dürfen.
Wir haben also in allen drei Religionen genug Interpretationsspielraum, um sie entweder friedlich zu lesen — auf einen interreligiösen Dialog und Frieden hin — oder kriegstreiberisch, und das sogar innerhalb der eigenen Konfession. Martin Luther sah im Vatikan eine Satanische Herrschaft. Heute formulieren die Protestanten das nicht mehr so — aber die Zeugen Jehovas u.a. bezeichnen die katholische Kirche nach wie vor als satanisch.
Dabei kommen auch in jüngerer Zeit immer noch Zufügungen hinzu. Der christliche Zionismus ist vor allem in den USA im 19. Jahrhundert gezüchtet worden. Der jüdische Zionismus (Herzl, 1897) ist ebenfalls eine Erfindung der gleichen Zeit und ist mit dem traditionellen Judentum nicht kompatibel.
12. Die Schlüsselfrage: Wie überwindet man religiösen Fanatismus?
Zusammengefasst: Diese Religionen sind ein hervorragendes Mittel, um Menschen, gegen ihre Nächsten und Nachbarvölker aufzuhetzen und in den Krieg zu treiben — “für Gott und Vaterland”. Und dieser Fanatismus ist das letzte große Problem, das die Menschheit lösen muss, wenn sie Frieden auf Erden und eine Zivilisation erringen will, die diesen Namen verdient.
Wir haben hier in Europa eine Phase der Aufklärung erlebt, die dazu geführt hat, dass der christliche Fanatismus für die meisten Menschen überwunden ist. “Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden”, die humanistische Lehre, die Trennung von Staat und Kirche — das hat die westliche Zivilisation überhaupt erst ermöglicht.
Aber viele muslimische Völker leiden noch genau unter diesem Fanatismus — der allerdings nicht nur durch muslimische Geistliche angefacht, sondern auch von soziopathischen Kräften erschaffen und angefeuert wird (dazu gleich mehr). Ich denke dabei nicht an die Mullahs im Iran: Der Iran ist mir eher als Land bekannt, das religiöse Freiheit gewährt — im Unterschied zu anderen muslimischen Ländern. Im iranischen Parlament sind Christen und Juden per Verfassung sogar überproportional vertreten, damit ihre Minderheiten geschützt sind.
In der Türkei hatten wir mit Atatürk eine vergleichbare Bewegung innerhalb des Islam — den Versuch, sich von Dogmen und Fanatismen zu lösen, um das Land zur Industrienation zu machen. Denn Wohlstand, technischer Fortschritt und Effizienz brauchen souveräne, denkende, klare Menschen, die nicht von Fanatismus zerfressen werden. Doch diese Entwicklung in der Türkei wird seit Jahrzehnten von Extremisten zurückgedreht.
13. Die Terrorismus-Fabrik des Deep-States
Dieses Gegensteuern — die Beeinflussung islamischer Gesellschaften in Richtung Terrorismus und Islamismus — wird nicht nur von muslimischen Geistlichen betrieben. Wir kennen es von Kräften wie dem Tiefen Staat und der CIA, die die Muslimbruderschaft, Al-Qaida, die Mudschahedin gefördert haben — mit ihrem Fanatismus, ihrer Bereitschaft zu selbstmörderischen Aktionen. Ursprünglich, um die Sowjetunion in Afghanistan niederzuringen — ein Spiel mit dem Feuer, das bis heute anhält.
Und dazu gehört die Anwendung von MK-Ultra-Methoden: In Black Sites und Militärgefängnissen werden Araber inhaftiert, denen man vorwirft, Terroristen zu sein. In Wirklichkeit werden sie dort erst zu Terroristen gemacht. Man foltert unschuldige Zivilisten mit Vorwürfen, die mit ihrer Geisteshaltung nichts zu tun haben, und setzt sie danach wieder zu ihren Mitgefangenen — wo islamische Prediger sie pflegen und ihnen Mohammed und Allah predigen.
Diese Kombination aus Folter durch die Militärs einerseits und der “Fürsorge und Solidarität” islamischer Prediger andererseits wirkt wie Mind Control, wie hypnotische Programmierung. Wahrscheinlich sogar noch in Kombination mit Drogen — die klassische Schmerz-Drogen-Hypnose von MK-Ultra. Wenn in solchen Gefängnissen Schmerzmittel verfügbar sind, wirkt das wie ein Verstärker. Der Prediger gibt den hypnotischen Befehl — “Du musst stark sein, du musst Widerstand zeigen, du musst für Allah kämpfen, nieder mit den USA” — kombiniert mit dem durch die Folter erzeugten Schmerz und dessen anschließender Sedierung durch Drogen.
In solchen Gefängnissen werden Kämpfer hervorgebracht. Islamische Terroristen werden dort nicht bekämpft, sondern erschaffen. Und sie kehren in ihre Heimatländer zurück, um mit ihrer ganzen Wut und Programmierung dort politische, religiöse oder militärische Führungsrollen zu übernehmen.
Der historische Vorläufer: Dieses Verfahren ist keine Erfindung der CIA. Sein mittelalterlicher Vorgänger ist die islamische Menschenwaffe, die man Assassinen nennt — und allein der Name verrät das Prinzip. “Assassin” (Englisch für heimtückische Attentäter) kommt von Haschaschin, den Haschisch-Konsumenten. Junge Männer wurden angeworben, heimlich mit Haschisch in Rauschzustände versetzt. Im betäubten Zustand wurde ihnen vorgegaukelt, sie befänden sich bereits im Paradies — ein Ort, wo Milch und Honig fließen und junge Huris sie verwöhnen, locken und einladen. Dann wurden sie abrupt aus diesem Zustand herausgerissen und belehrt: Das war nur ein Vorgeschmack. In diesen Himmel darfst du zurück — wenn du als Märtyrer im Krieg für Allah stirbst. Und dann schickte man sie zum Feind, mit dem Auftrag zu töten und beim Anschlag selbst zu fallen.
Diese Männer hatten Todesverachtung. Sie sehnten sich geradezu nach dem Tod, weil sie hofften, durch ihn wirklich in dieses Paradies mit seinen siebzig Jungfrauen zu gelangen. Das Muster ist in seinem Kern exakt dasselbe wie das, was heute in Black Sites abläuft: Schmerz, Drogen, Hypnose, religiöse Suggestion — und am Ende ein Mensch, der in den eigenen Tod rennt, weil er überzeugt ist, damit “Gott gefällig zu sein” und zu gewinnen. Die Technologie hat sich modernisiert. Das Prinzip ist tausende Jahre alt.
14. Der Dreißigjährige Krieg als Modell: Wie Fanatismus endet
So — das ist die Lage, in der die Welt steckt. Die Frage ist: Wie kann man das überwinden?
Ich denke, Trumps Israel-Iran-Krieg zielt darauf, diesen Fanatismus auf allen Seiten zu brechen. Denn die Schlüsselfrage lautet: Wie überwindet man bei den Erdlingen diesen Hang zum religiösen Fanatismus?
Ein Wesensbestandteil des Fanatismus liegt darin, dass den Menschen eingeredet wird: Euer Kampf gegen die Ungläubigen werde von Gott unterstützt. Das gibt ihnen eine Garantie auf den Sieg — und diese Garantie verleiht ihnen den Mut, wie Lemminge in den Untergang zu rennen.
Wie kann man das auflösen? Offensichtlich bisher nicht durch Logik, Bildung, Vernunft oder Informationen. Ich vermute, es kann nur dadurch beendet werden, dass die Menschen erleben, dass das versprochene Eingreifen Gottes nicht passiert.
Wir haben ja das Phänomen, dass hier in Europa dieser Fanatismus kaum noch existiert. Einzelne Sekten, ja — aber die Masse der Menschen ist abgeklärt und von religiösem Fanatismus eher angewidert. Kann es sein, dass diese Aufklärung ein Resultat früherer Religionskriege ist? Mir fällt da der Dreißigjährige Krieg ein (1618–1648), wo sich Katholiken und Protestanten massenhaft abgeschlachtet haben, bis alle platt am Boden lagen — beide Seiten trotz der Gewissheit, Gott stehe auf ihrer Seite.
Und tatsächlich: Der Dreißigjährige Krieg hat etwa ein Drittel der Bevölkerung im Heiligen Römischen Reich gekostet, in manchen Regionen wie Mecklenburg oder Pommern bis zu 60–70 %. In Prozent gemessen ist er bis heute der verheerendste Krieg — schlimmer als der Zweite Weltkrieg.
Beide Seiten zogen mit der Gewissheit ins Feld, Gott stehe auf ihrer Seite: Gustav Adolf als “Löwe von Mitternacht”, Werkzeug Gottes; Tilly als “Mönch im Harnisch”; Wallenstein mit seiner Astrologie. Nach dreißig Jahren lag ganz Mitteleuropa in Asche, und die simple existentielle Erfahrung lautete:
Beide Seiten hatten Gott für sich beansprucht, beide hatten gebetet, beide waren zertrümmert.
Wer das überlebte, war gegen die Behauptung “Gott steht hinter uns” für Generationen immunisiert.
15. Vom Westfälischen Frieden zur Aufklärung
Der Westfälische Frieden von 1648 hat das festgeschrieben — im Kern die Formel cuius regio, eius religio (“wessen Herrschaft, dessen Religion”), die schon 1555 im Augsburger Religionsfrieden angelegt worden war. 1648 kamen die Reformierten (Calvinisten) als dritte Konfession dazu, und es wurde erstmals akzeptiert: Konfessionelle Wahrheit ist nicht mit Waffen entscheidbar.
Das war eine der fundamentalsten geistesgeschichtlichen Umwälzungen der Neuzeit — die Wahrheitsfrage wurde vom Schlachtfeld abgekoppelt.
Die Kausalkette, die daraus erwächst, läuft so:
Dreißigjähriger Krieg → religiöse Erschöpfung → Pietismus (innerliche, unpolitische Frömmigkeit, ab ca. 1670) → Aufklärung (Vernunft als neue Autorität, 18. Jh.) → Säkularisierung (19./20. Jh.) → heutiger europäischer “abgeklärter” Zustand.
Religionssoziologen sprechen vom “europäischen Sonderweg”. Europa ist nicht normal säkular — der Rest der Welt ist es überwiegend nicht. Europa hat diese Abkühlung erkauft — mit Blut in einer Dimension, die heute kaum noch erinnert wird.
Parallele Beispiele bestätigen den Mechanismus: Die französischen Religionskriege (1562–1598, Hugenotten gegen Katholiken) endeten mit dem Edikt von Nantes — auch dort war Erschöpfung, nicht Einsicht, der Motor. Der Englische Bürgerkrieg (1642–1651, Puritaner gegen Royalisten) ebnete nach der Cromwell-Diktatur den Weg zu einer Entgiftung des religiösen Diskurses.
In allen drei Fällen gilt der gleiche Mechanismus: Erst als sich empirisch gezeigt hatte, dass “Gottes” versprochener Sieg nicht kam — jahrzehntelang, millionenfach — ging dem Fanatismus die Puste aus.
16. Die islamische Welt verlangt nach seinem Westfälischen Frieden
Und damit zurück zur Gegenwart: Die islamische Welt hat ihren Dreißigjährigen Krieg noch nicht gehabt — zumindest nicht als Erfahrung, die das kollektive Bewusstsein transformiert hätte. Sunniten und Schiiten führen zwar Stellvertreterkriege (Irak, Syrien, Jemen), aber die Dimensionen und vor allem die gleichmäßige Erschöpfung beider Seiten sind nicht erreicht. Der Petrodollar-Reichtum hat den Zusammenbruch bisher abgefedert.
Scholars wie Bassam Tibi und der iranisch-amerikanische Reza Aslan haben genau diese Parallele gezogen: Der Islam wartet noch auf seinen Westfälischen Frieden.
Daraus folgt eine unbequeme Konsequenz: Logik, Aufklärung und Informationsangebote können religiösen Fanatismus nicht beenden, weil der Fanatismus gar nicht auf dieser Ebene operiert. Er lebt von der “emotionalen Gewissheit” göttlichen Beistands, und diese Gewissheit ist gegen Argumente resistent. Nur die kollektive Erfahrung “Gott hat nicht geliefert” — millionenfach und über Generationen — bricht sie.
Das ist die bittere Seite der Einsicht: Sie erklärt, warum Europa heute so ist, wie es ist — aber sie erklärt auch, warum es keine Abkürzung gibt. Aufklärung funktioniert nach der Katastrophe, nicht statt ihrer.
Ein wichtiger Zusatz: Was Europa erlebt hat, war nicht nur “Fanatismus wurde entkräftet”. Es war auch eine Verlagerung — nicht Verschwinden. Der Säkularismus des 19./20. Jahrhunderts hat seine eigenen Ersatzreligionen hervorgebracht (Atheismus, Kommunismus, Faschismus, Rassenideologien), die in ihren eigenen Totalitarismen endeten und ihre eigenen Millionen Toten gefordert haben. Erst nach 1945 — also noch einmal dreihundert Jahre nach Westfalen — war Europa wirklich “kuriert”. Die Kur ist offenbar nicht einmalig, sondern braucht “Auffrischungen”.
17. Der Israel-Iran-Krieg als Trumps eigentliche Aufgabe
Und damit kommen wir zur Auflösung der Frage: Warum macht Trump, der Friedensstifter, gerade das, was er mit dem Nahen Osten macht?
Meines Erachtens geht es gar nicht in erster Linie um den Iran, sondern um Israel — die wirklich bedrohliche Atommacht im Nahen Osten, die gegenwärtige zionistische Regierung unter Netanjahu, die erst Groß-Israel will und dann die Welt unter ihre Kontrolle bringen will, und die davon überzeugt ist, dass sie die USA bereits in der Tasche hat.
Das ist die wahre Gefahr, die Trump aber nicht zentral angreifen kann. Und die kriegstreiberischen Zionisten Israels sind überzeugt, dass ihr Armageddon gut ausgeht — dass Gott sie rettet. Genau wie auf der anderen Seite die Schiiten überzeugt sind, wenn sie Israel niederringen, dann stehe Allah auf ihrer Seite und wende jegliche Totalzerstörung von ihnen ab.
Offenbar, so zeigt die Geschichte, müssen beide Seiten erst an den Punkt kommen, wo sie ihre völlige Niederlage erkennen — ohne dass Gott auf ihrer Seite eingegriffen hat. Das könnte der Auslöser sein, zumindest für die große Mehrheit der beteiligten Menschen, sich von diesem Fanatismus zu lösen — auch auf die Gefahr hin, dass dann vorübergehend ein neuer Atheismus in diese Völker einzieht. Das ist der Pendelschlag, aus dem man sich später wieder erholen muss.
Trumps Aufgabe ist es also, sich an die Spitze der zionistischen Kriegsführung gegen den Iran zu stellen — nicht, um den Iran wirklich in die Steinzeit zurück zu bomben, sondern um das Schlimmste zu verhindern: Den Einsatz der Atombombe durch die Israelis. Die totale Zerstörung der Infrastruktur auf beiden Seiten und damit der Lebensgrundlage der vielen Menschen. Wobei er wohl akzeptieren muss, dass schon so viel Schaden entsteht, bis es beiden Seiten dann endlich genug ist. Ein Balance-Akt.
18. Ist der Punkt erreicht?
Auf Seiten Israels scheint mir dieser Punkt fast erreicht:
Eine Million Israelis haben das Land bereits verlassen — aus Angst vor den Kriegsfolgen.
Der Iron Dome funktioniert nicht mehr zuverlässig.
Sie sind nicht einmal mehr in der Lage, ihre eigenen Atomanlagen — wo mutmaßlich auch die Atomwaffen produziert werden — vor iranischen Raketen zu schützen.
Selbst die Houthis mit ihren vergleichsweise primitiven Raketen — ja selbst die Palästinenser mit selbstgebastelten Feuerwerkskörpern — schaffen es inzwischen, in Israel Schaden anzurichten.
Netanjahu wird gerade strafrechtlich verfolgt und gewinnt immer mehr politische Gegner.
Das könnte den Auslöser einer neuen aufklärerischen Epoche bilden.
Ähnlich sieht es für den Iran aus: Trumps Drohung, ihre Zivilisation auszulöschen, ihre Brücken und Kraftwerke zu zerstören, wirkt offenbar einschüchternd genug, dass auch sie einzulenken bereit sind. Die Vorstellung, dass alle großen Brücken und alle Kraftwerke hinüber sind, ist doch schwer zu verdauen. Da verzichtet man schon mal auf Atomwaffen, die man eh kaum einsetzen kann oder will.
19. Schlusswort: Hoffnung auf eine Zeitenwende
Ich glaube jedenfalls, dass meine Einschätzung richtig ist. Ich glaube, dass Trump in diesem historischen Moment ein Werkzeug ist — und dazu führt, dass wir eine Zukunft vor uns haben, in der solche Kriegsgefahren ein für allemal gebannt sind.
Was Europa vor vierhundert Jahren mit schrecklichem Blutzoll durchlitten hat, könnte der Welt heute ohne eine vollständige Wiederholung erspart bleiben — wenn es gelingt, die beiden fanatischen Flügel an genau dem Punkt zu stoppen, wo ihr Glaube an den göttlichen Sieg zerbricht, aber bevor ihre Länder in Trümmern liegen. Das ist ein schmaler Grat. Aber es ist der einzige, auf dem Frieden möglich ist.
Die bittere Lektion der Geschichte lautet: Fanatismus endet nicht durch Einsicht. Er endet, wenn “Gott nicht liefert”.
Es ist natürlich nicht GOTT, der versagt hätte, denn der liebt alle Menschen, egal welcher Couleur. Es ist der “Gott” der Priester, Mullahs und Pharisäer, die die “heiligen Schriften” nicht nur verfasst haben, sondern zu ihrem Wohle täglich interpretieren.
Der Iran-Krieg — inszeniert, kontrolliert, gebremst — könnte der Moment sein, in dem diese Erkenntnis zum zweiten Mal in der Geschichte der Menschheit einer Welt zu Bewusstsein geführt wird, bevor sie sich endgültig zerstört.
Das wäre der wahre Sinn einer solchen Show. Und dafür würde es sich lohnen, sie richtig zu lesen.
Gerade weil ich gegen diese fanatische Ideologie schreibe,
schreibe ich für die normalen, nichtfanatischen Israelis, die heute in Raketenhagel und
Angst leben — Opfer einer Regierung, die sie als Kanonenfutter für ihr Armageddon einsetzt. Eine Million von ihnen sind bereits geflohen. Genau diesen Menschen wünsche ich,
dass der Wahn endlich bricht, bevor auch das Land in Trümmern liegt.
Andreas M. B. Groß, Morgarten den 9. April 2026


Ich danke dir sehr für diesen Beitrag, lieber Andreas. Es tut gut, dass es so messerscharfe Analysten wie dich gibt, die ohne Religion und Fanatismus auskommen. Ich muss da insbesondere an den sogenannte Wahrheitsjäger denken, ein religiöser Fanatiker, der eine überhebliche und sehr belehrende Bibelgläubigkeit an den Tag legt und sich nicht einmal traut mit offenem Visier zu sprechen und sich hinter einem Pseudonym versteckt.
Du bringst es im Text so wunderbar auf den Punkt: “Beide Seiten hatten Gott für sich beansprucht, beide hatten gebetet, beide waren zertrümmert. Wer das überlebte, war gegen die Behauptung “Gott steht hinter uns” für Generationen immunisiert.” Das trifft auf den "Wahrheitsjäger" leider überhaupt nicht zu! Im Gegenteil, dieser Mann beansprucht Gott für sich in einem äußerst unangenehmen Ausmaß. Von "religiöser Erschöpfung” ist da leider gar nichts zu spüren.
Auch er verehrt “diesen “Gott” der Priester, Mullahs und Pharisäer, die die “heiligen Schriften” nicht nur verfasst haben, sondern zu ihrem Wohle täglich interpretieren.” Gruselig! Danke Andreas für deine Arbeit.
Ich danke Ihnen für diesen Beitrag, der für mich ein echter Augenöffner ist. Seit dem Tag der Invasion Israels im Iran frage ich mich, welche Rolle DT hier wirklich spielt. Überall lese ich entweder "Vertraue dem Plan" oder "Der Wahnsinnige im Weißen Haus". Also zwei Extrem, zwischen denen es für mich keinen Ausgleich gab. Nun, heute las ich Ihren Artikel und finde diesen Ausgleich. Die Erklärung, die Sie anbieten, erscheint mir schlüssig. So wird in mir neue Hoffnung geweckt, dafür, dass dieses Dilemma, in dem die Welt gerade steckt, sich auflöst und das Versprechen Trump’s vom Goldenen Zeitalter doch noch in Erfüllung geht. Herzlichen Dank, ich freue mich auf Ihren nächsten Artikel zu diesem Thema ...