Funksmog-Reduktion – was wirklich geht
Erfahrungsbericht & Interview
45 Jahre zwischen Bildschirmröhren, Kristallstäben und Schweizer Einspracherecht: Ein Ingenieur erzählt, was er auf die harte Tour gelernt hat.
Es gibt Menschen, die über Elektrosmog schreiben, weil sie einen Artikel gelesen haben. Und es gibt Menschen, die darüber schreiben, weil sie 45 Jahre damit gelebt haben — als Betroffener, als Betriebsrat, als Einsprecher, als Berater. Andreas Groß ist Letzteres. Das folgende Gespräch ist sein Erfahrungsbericht.
Wo fängt deine Geschichte mit dem Thema Elektrosmog an?
1980. Ich war frisch fertig als Ingenieur und saß täglich acht Stunden vor Bildschirmröhren — das war damals der Alltag in jedem modernen Büro. Binnen weniger Monate brauchte ich eine Brille. Abends war ich erschöpft auf eine Art, die sich nicht einfach mit Müdigkeit erklären ließ. Ich wusste, dass da etwas nicht stimmt, konnte es aber nicht benennen.
Wie bist du vom persönlich Betroffenen zum Betriebsrat und Experten geworden?
Ich wurde Betriebsrat der URW-Unternehmensberatung (200 Mitarbeiter in Software-Entwicklung und Grafikdesign) — und das zwang mich, mich zu informieren. Strahlenschutz war damals noch kein Mainstream-Thema, aber ich fand genug Material, um zu verstehen: die damaligen Monitore waren ein Problem. Ich forderte für die gesamte Belegschaft strahlungsärmere Bildschirme nach schwedischem Vorbild. Das war mein erster Schritt vom Betroffenen zum Handelnden.
«Wenn man so leidet, spielt Geld keine Rolle.
Das wird schamlos ausgenutzt.»
Haben die Maßnahmen geholfen?
Nicht dauerhaft, als Bildschirmarbeiter ist man halt sehr intensiv dem Elektrosmog ausgesetzt. 1991 diagnostizierte eine Heilpraktikerin meine anhaltenden Erschöpfungszustände als Blutkrebs. Sie half mir mit Kräutermedizin — und ich kaufte gemäß ihrer Empfehlung gleichzeitig meine ersten Kristallstäbe zur Entstörung, für 1950 Deutsche Mark. Jahre später vergoldete Pyramidenstrukturen für 3800 Mark. Ich sage das ohne Scham: Wenn man so leidet und keinen klaren Ausweg sieht, dann spielt Geld keine Rolle mehr. Man kauft Hoffnung.
Hat es erleichtert?
Ich hoffte zumindest auf den Placebo-Effekt. Aber ich merkte schnell, dass das System dahinter schamlos ausgenutzt wird. Orgonstrahler, Heilkristalle, Amulette, harmonisierende Aufkleber — all das entzieht sich jeglicher Prüfung. Es gibt keinen Messwert, keine Reproduzierbarkeit, kein Vorher-Nachher das man überprüfen kann. Irgendwann hörte ich auf zu hoffen und fing an zu messen.
Was ich auf der Suche ausgegeben habe
Kristallstäbe zur «Entstörung» (1991) 1.950 DM
Vergoldete Pyramidenstrukturen 3.800 DM
Diverse Amulette, Aufkleber, Orgonstrahler nicht mehr zählbar
Messbar war keines davon.
Was hat dann tatsächlich geholfen?
Messbare Maßnahmen. Ein Baldachin aus Stoff, der eng mit Silberfäden durchzogen ist — das Schlafzimmer wurde damit zur Schutzzone. EMF-Schutzfarbe an den Wänden, korrekt geerdet, Fussboden mit Alufolie unterlegt. Kabel statt WLAN. Das sind Dinge, bei denen man ein Messgerät hält und sieht: vorher 1200 µW/m², nachher unter 10. Das ist kein Glaube. Das ist Physik.
Dann kam 5G.
Als der 5G-Rollout in der Schweiz 2019 einsetzte, war ich einer der ersten Einsprecher. Ich formulierte fachgerechte Einsprache-Texte — und die fanden so viel Nachfrage, dass ich im Nu vollzeit damit beschäftigt war, Antennenprojekte im Kanton und schliesslich schweizweit zu begleiten. Von Genf bis zum Bodensee, von Zürich bis ins Tessin. Hunderte von Projekten.
«Vorher 1200 µW/m². Nachher unter 10.
Das ist kein Glaube. Das ist Physik.»
Und trotzdem werden Antennen weiter gebaut?
Ja. Das Einspracherecht ist ein wichtiges Werkzeug — aber kein Stoppschild. Deshalb werde ich immer wieder gefragt: Was kann ich selbst tun? Was hilft wirklich? Und genau das ist der Punkt, an dem mir die meisten Angebote da draußen nicht reichen. Zu viel Esoterik, zu wenig Substanz. Zu viel Angst, zu wenig Handlungskompetenz.
Deshalb der Kurs?
Der Kurs ist schlicht das Ergebnis meiner Recherche für mich selbst. Ich habe 45 Jahre gebraucht, um zu verstehen was wirkt und was nicht. Was messbar ist und was Hoffnung verkauft. Der Kurs ist der Versuch, diesen Weg für andere deutlich abzukürzen — ohne Panikmache, ohne Esoterik-Versprechen, ohne teure Abkürzungen die keine sind. Erstaunlich dabei: Es wirken nicht nur teure und aufwendige Maßnahmen. Manche der wirksamsten Schritte kosten ein Taschengeld.
“Funksmog-Reduktion – was wirklich geht”
Der vollständige Kurs: Messbare Schutzmaßnahmen, Biomarker zur Selbstüberprüfung, Schlafzimmer, Arbeitsplatz, Unterwegs. Ohne Abo, ohne Versprechen die nicht haltbar sind.
Zum Kurs →https://college4knowledge.Schutz-vor-Strahlung
Einmalzahlung · 99 CHF · Sofortzugang
Andreas Groß ist Diplom-Ingenieur, Buchautor, Betriebsrat a.D. und seit über einem Jahrzehnt als EMF-Berater und Antennen-Einsprecher in der Schweiz tätig. Er betreibt www.standortdatenblatt.ch und lebt in Morgarten, Kanton Zug.

