Wie Donald Trump die humanitäre Fassade aller seiner Vorgänger öffentlich bloßstellt
Teil 1 der fünfteiligen Serie «Die vier Umkehrungen»
Lese gegebenenfalls erst Teil 0 der 5-teiligen Serie vom Vortag:
Wie Donald Trump das amerikanische Imperium liquidiert,
während alle das Gegenteil sehen
Am 7. Januar 2025, eine Pressekonferenz im Mar-a-Lago-Anwesen in Florida. Ein Journalist fragt den gewählten Präsidenten, ob er militärische oder ökonomische Gewalt ausschließe, um Grönland und den Panama-Kanal zu übernehmen. Die Antwort:
„No, I can’t assure you on either of those two. But I can say this:
We need them for economic security.”
Nein, das kann er nicht ausschliessen.
Am selben Tag, zu Kanada:
„They should be the 51st state. Why would you subsidize Canada by two hundred billion dollars a year?“
Der Grenzverlauf zwischen den USA und Kanada sei, wörtlich, „an artificially drawn line” — eine künstlich gezogene Linie. Man werde „economic force” einsetzen, um die beiden Länder zu vereinen.
In den folgenden Wochen kommen weitere Sätze hinzu. Zum Panama-Kanal:
„We gave the Panama Canal to Panama. We didn’t give it to China. And they have abused it.”
Wir haben den Kanal an Panama gegeben, nicht an China. Sie haben ihn missbraucht.
Zu Syrien 2019, wiederholt 2024 und 2025:
„I always said — take the oil. We should have kept the oil.”
ch habe es immer gesagt — nehmt das Öl. Wir hätten das Öl behalten sollen.
Zu Irak:
„We spent eight trillion dollars on Iraq. What did we get? Nothing. We should have kept the oil.”
Zur Ukraine, im Februar 2025:
„We’re going to have the equivalent of like five hundred billion dollars worth of rare earth. I want them to give us something for all the money we’ve spent.”
Wir werden den Gegenwert von rund einer halben Billion in Seltenen Erden bekommen. Ich will, dass sie uns etwas geben für all das Geld, das wir ausgegeben haben.
Wer das Muster sieht, bemerkt das Entscheidende: Kanada ist NATO-Gründungsmitglied seit 1949. Grönland gehört zu Dänemark — ebenfalls NATO-Gründungsmitglied seit 1949. Der Panama-Kanal steht unter einem Freundschaftsvertrag von 1977. Trumps Annexionsrhetorik zielt nicht auf Gegner, sondern auf Verbündete. Das ist die eigentliche Zielansage: das atlantische Bündnissystem, wie es seit 1945 bestand, wird demontiert.
Teil 2 dieser Serie zeigt, wie.
Eine Welt, die anders hört, als sie hören gelernt hat, erstarrt.
1. Die Reaktion — Empörung auf beiden Seiten
Das europäische Establishment ist entsetzt. Le Monde vergleicht Trump mit Wladimir Putin: beide formulierten expansionistische Territorialansprüche mit der gleichen Rhetorik. Die New York Times spricht von „American expansionism under Donald Trump” und hat dazu einen eigenen Wikipedia-Artikel fabrizieren lassen. Ivo Daalder, bis 2013 US-Botschafter bei der NATO, fasst das Unbehagen in einem Satz zusammen, den niemand zurücknehmen will: „The rules-based order has effectively ceased to exist.” Die regelbasierte Ordnung hat praktisch aufgehört zu existieren.
Die Linke liest das als den Rückfall in den Imperialismus der vorsoften-power-Ära. Die US-Falken jubeln Trump zu, weil er endlich amerikanische Interessen ungeschminkt verteidige und Krieg provoziere. Die Medien überschlagen sich in Vergleichen mit Teddy Roosevelt, William McKinley, den Ophiukus-Annexionen. Fast alle sind sich einig: Trump redet wie ein Imperialist des neunzehnten Jahrhunderts.
Sie haben recht. Aber sie übersehen die entscheidende Frage: Warum tut er das in einem Moment, in dem die USA nach Jahrzehnten fast ungebrochener Hegemonie plötzlich offen formulieren, was sie immer waren? Warum nicht weiter die Verkleidung tragen, die über drei Generationen so zuverlässig funktioniert hat?
Die Antwort liegt in der Methode.
2. Die humanitäre Verkleidung —
achtzig Jahre amerikanische Kriegsrhetorik
Jede amerikanische Intervention seit 1945 wurde begründet — und nicht mit dem, was sie war. Sie war nie „wir nehmen uns das Öl”. Sie war immer etwas anderes.
Korea 1950: „Die freie Welt gegen den kommunistischen Expansionismus verteidigen.”
Iran 1953: „Demokratische Instabilität verhindern” (Operation Ajax, Sturz Mossadeghs, der gerade die britisch-amerikanischen Ölkonzerne verstaatlicht hatte).
Guatemala 1954: „Der kommunistischen Verschwörung der United Fruit Company entgegentreten” (Sturz Árbenz’, der gerade die United Fruit enteignete).
Vietnam ab 1961: „Dominosteine verhindern, dass ganz Südostasien kommunistisch wird.”
Chile 1973: „Demokratische Instabilität verhindern” (Sturz Allendes, der gerade die Kupferminen verstaatlichte).
Panama 1989: „Ein Drogenbaron-Regime beseitigen” (Sturz Noriegas, nachdem dieser der CIA unbequem geworden war).
Erster Irak-Krieg 1991: „Das kuwaitische Volk vor Aggression schützen.”
Jugoslawien 1999: „Ethnische Säuberungen stoppen, humanitäre Intervention.”
Afghanistan 2001: „Den internationalen Terrorismus bekämpfen, Frauenrechte sichern.”
Irak 2003: „Massenvernichtungswaffen beseitigen, Diktatur beenden, Demokratie bringen.”
Libyen 2011: „Schutzverantwortung, humanitäre Intervention, Völkermord verhindern.”
Syrien ab 2014: „ISIS bekämpfen, Zivilbevölkerung schützen.”
Ukraine ab 2022: „Die regelbasierte Ordnung verteidigen, Demokratie gegen Autokratie.”
Das Ziel dieser Interventionen war, in jedem einzelnen Fall, etwas anderes als die Verpackung. Öl, Bananen, Kupfer, geopolitische Eindämmung, Nato-Osterweiterung, Pipelineführung, Petrodollar-Absicherung, Rüstungsindustrie-Absatz, Hegemoniezementierung. Das ist kein sozialistisches Narrativ. Das ist buchhalterisch dokumentiert:
Stephen Kinzer hat es in Overthrow (2006) Interventionskette für Interventionskette durchgerechnet.
Chalmers Johnson hat die ökonomische Rechnung in Blowback (2000) aufgemacht.
John Mearsheimer und Stephen Walt haben die akademische Demontage des regelbasierten-Ordnung-Narrativs in The Great Delusion (2018) und The Israel Lobby (2007) geleistet.
Die humanitäre Sprache war über achtzig Jahre der Legitimationsüberbau des amerikanischen Imperialismus. Sie hatte eine klare Funktion: Sie erlaubte es den USA, zu handeln, ohne zur Kenntnis nehmen zu müssen, was sie taten. Und sie erlaubte es den europäischen Verbündeten, mitzuhandeln, ohne zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass sie als Vasallen mitziehen mussten.
Ein einziges Ereignis zeigt diese Vasallen-Mechanik in Reinform. Am 20. Februar 2003 veröffentlichte Angela Merkel — damals CDU-Oppositionsführerin — in der Washington Post einen Gastkommentar unter dem Titel „Schroeder Doesn’t Speak for All Germans”. Sie wandte sich damit nicht an das deutsche Wahlvolk, sondern an das amerikanische Establishment. Während der amtierende Bundeskanzler Gerhard Schröder es wagte, den Irak-Krieg abzulehnen, und damit die Bundestagswahl vom Herbst 2002 gewonnen hatte, empfahl sich Merkel der US-Elite als zuverlässige künftige Partnerin: Die „enge Partnerschaft und Freundschaft mit den Vereinigten Staaten” sei ebenso grundlegend für deutsche Politik wie die europäische Integration. Zwei Wochen zuvor hatte sie auf der Münchner Sicherheitskonferenz bereits erklärt, nur die konkrete Drohung mit militärischer Gewalt und der massive US-Truppenaufmarsch hätten Saddam Hussein zur Kooperation mit den UN-Waffeninspektoren gezwungen. Eine deutsche Politikerin benutzte die amerikanische Presse, um sich bei der US-Elite gegen den eigenen Regierungschef zu positionieren. Das ist kein Ausrutscher — das ist das Betriebsgeräusch des Vasallenverhältnisses.
3. Die philosophische Grundregel
Niccolò Machiavelli hat das im Principe (1513) nicht empfohlen, sondern nüchtern beschrieben. „Ognuno vede quello che tu pari, pochi sentono quello che tu sei” — jeder sieht, was du zu sein scheinst, aber wenige spüren, was du wirklich bist. Der Fürst muss tugendhaft erscheinen; wenn die Umstände es erfordern, ist es sekundär es auch zu sein.
Carl Schmitt hat die Grundformel 1932 im Begriff des Politischen auf den schärfsten Punkt gebracht: „Wer Menschheit sagt, will betrügen.” Wer sich auf die universelle Menschheit beruft, um seine Feinde zu bekämpfen, erklärt sie zu Un-Menschen — und kann sie damit vernichten, ohne die Verantwortung zu tragen, Menschen vernichtet zu haben. Die humanitäre Rhetorik ist nicht trotz, sondern wegen ihrer moralischen Aufrichtigkeit das wirksamste Instrument grenzenloser Feindvernichtung.
Hannah Arendt hat das 1971 in Lying in Politics am Vietnamkrieg minutiös belegt. Die Pentagon Papers — 7000 Seiten geheimer Regierungsdokumente, die Daniel Ellsberg an die Presse gab — zeigten, dass die USA den Krieg mindestens seit 1965 als gescheitert einschätzten und ihn dennoch ein weiteres Jahrzehnt fortsetzten. Die Propaganda nach außen und die interne Lageeinschätzung waren strukturell entkoppelt. Arendts Befund: Moderne politische Rhetorik ist nicht Beschönigung der Wahrheit, sondern systematische Parallelwelt-Konstruktion.
Die amerikanische Kriegsrhetorik seit 1945 ist in dieser Tradition Lehrbuchmaterial. Jede Intervention hatte eine „interne Wahrheit” (CIA-Memoranden, Briefings im Pentagon, Planungsdokumente des State Department) und ein „öffentliches Narrativ” (Pressekonferenzen, UN-Ansprachen, Parteitags-Reden). Die beiden überlappten selten.
4. Trumps Regelbruch
Trump bricht diese jahrhundertealte Regel. Er sagt in aller Offenheit, was seine Vorgänger nur hinter verschlossenen Türen sagten. Er spricht die „interne Wahrheit” aus, auf der öffentlichen Bühne.
Das tut er nicht, weil er Machiavelli nicht gelesen hat. Das tut er nicht, weil er imperialer wäre als seine Vorgänger. Er tut es, weil es genau das Gegenteil bewirkt von dem, was die humanitäre Verkleidung bewirkt hat.
Die humanitäre Verkleidung erlaubte den USA, zu handeln, ohne das Handeln zu verantworten. Die verbrämende Rede machte die Tat unsichtbar. Man konnte eine Million Iraker durch Embargo töten (1991–2003) und gleichzeitig Anwalt der Menschenrechte sein. Man konnte Libyen bombardieren und Muammar Gaddafi ermorden lassen (2011) und gleichzeitig die Schutzverantwortung hochhalten. Man konnte in der Ukraine seit 2014 eine vom CIA maßgeblich unterstützte Machtübernahme betreiben und gleichzeitig die “regelbasierte Ordnung” verteidigen.
Trumps offene Sprache zerstört diese Möglichkeit. Wenn der amtierende US-Präsident öffentlich sagt „dem Sieger gehört die Beute”, dann kann kein nachfolgender Präsident mehr glaubwürdig sagen „wir verteidigen die freie Welt”, ohne dass ihm ein Video seiner eigenen Partei-Führung entgegengehalten wird, in dem die Wahrheit unverschleiert ausgesprochen ist.
Die Sprache des humanitären Imperialismus ist verbrannt. Jeder zukünftige Interventionsversuch, der auf ihr beruht, wird mit der Trump-Zitatsammlung konfrontiert werden. „Er hat es doch selbst gesagt.” Das ist die Wirkung der Entlarvung in der öffentlichen Debatte. Sie vernichtet seine Rechtfertigungs-Grundlage und damit den Imperialismus selbst.
5. Der Preis — und die politische Kunst
Die Demaskierung hat einen Preis. Trump wird dafür als Faschist beschimpft, als Imperialist, als Gefahr für die regelbasierte Ordnung. Das sind die Vorwürfe derjenigen, denen gerade die Sprache weggezogen wird, mit der sie ihre eigene Ordnung legitimierten.
Dass der Faschismus-Vorwurf so oft kommt, ist dabei kein Zufall. Die Anschuldigung funktioniert, weil die humanitäre Verkleidung moralisch besetzt war. Wer sie aufgibt, wird automatisch zu dem Bösen — nicht weil er böser handelt, sondern weil er aufhört, das Böse als gut zu bezeichnen, die Scheinheiligkeit aufzudecken.
Das ist die eigentliche politische Kunst der Demaskierung: die Bereitschaft, den moralischen Vorwurf zu ertragen, damit die Sprache, auf der er beruht, zerbricht. Gorbatschow hat das in den späten 1980ern durchgezogen — er hat die kommunistische Welterklärungs-Sprache der Sowjetunion preisgegeben und ist dafür im eigenen Apparat als Verräter beschimpft worden. Die Folge: der Kalte Krieg endete ohne Atomschlag.
Trump trägt den Vorwurf analog, er geht ihm “am Arxxx vorbei”. Seine eigene Basis spaltet sich, wie Candace Owens festhält: „Donald Trump just completely fractured his base.” Aber der Preis ist das Ziel. Denn nur durch die Fraktur wird die Sprachordnung sichtbar, die bislang als unhinterfragbar galt.
6. Die konkreten Früchte
Was sich bereits unumkehrbar verändert hat:
Die regelbasierte Ordnung — bis 2024 als moralische Grundlage des Westens vertreten — ist als Konzept tot. Niemand ruft sie noch ohne Anführungszeichen auf. Das Konzept wurde nicht akademisch widerlegt, es wurde durch die offene Rede des Präsidenten über die reale Praxis zertrümmert.
Die NATO-Partner haben ihre Haltung zur US-Führung fundamental geändert. Frankreich, Deutschland und Großbritannien arbeiten seit Trumps Amtsantritt 2025 erstmals seit 1949 an einer echten europäischen Verteidigungsstruktur — nicht mehr als Wunschdenken, sondern als operative Notwendigkeit. Das ist Thema von Teil 2 dieser Serie.
Die UN-Sicherheitsrat-Vetos, die noch unter Biden mit humanitärer Rhetorik drapiert wurden, werden nun von Trump ohne Überbau gesetzt. Das macht sie völkerrechtlich nicht mehr oder weniger legal, aber für jeden sichtbar: Der Sicherheitsrat ist das, was er immer war — ein Klub von fünf Atommächten, die ihre Interessen durchsetzen.
Die humanitäre NGO-Szene — von Human Rights Watch über Amnesty International bis zu Open Society Foundations — steht vor einer Existenzkrise. Ihre Finanzierung stand historisch in enger Verschränkung mit amerikanischen Außenministeriums-Narrativen (USAID-Förderung, State-Department-Kooperation). Mit der Schließung USAIDs im Frühjahr 2025 ist ein wesentlicher Teil dieser imperialen Infrastruktur trockengelegt worden. Die politische Landschaft der humanitären Begründungs-Industrie wird sich in den kommenden Jahren grundlegend umbauen.
7. Die eigentliche Wirkung — nach Trump
Die tiefste Wirkung der Demaskierung wird sich erst nach Trump zeigen. Denn die Sprache, die er verbrannt hat, stand jahrzehntelang auch den demokratischen Nachfolge-Kandidaten zur Verfügung. Jeder demokratische Präsidentschaftskandidat der nächsten drei Jahrzehnte wird erklären müssen, wie er die regelbasierte Ordnung verteidigen will, während der letzte republikanische Präsident öffentlich sagte, dass es immer schon um Öl und Kontrolle und Rohstoffe ging.
Entweder wird die demokratische Nachfolge die Rhetorik aufgeben und zur offenen Interessenpolitik übergehen — dann hat Trump die Sprachordnung tatsächlich liquidiert. Oder die Nachfolge hält am alten Vokabular fest, und dieses wird in jeder Wahlkampfdebatte mit Trumps Klartextzitaten konfrontiert — dann wirkt es blamabel und verfängt nicht mehr.
In beiden Fällen: das alte Instrument ist kaputt. Amerikanischer Imperialismus wird in Zukunft entweder offen oder gar nicht mehr sein. Beides bedeutet: das Ende der Epoche, in der die USA sich im eigenen Namen nicht erkennen mussten.
8. Die Früchte, an denen man die Absicht erkennt
Wer eine Hand voll Trump-Sätze aus drei Amtsjahren zusammenstellt und nebeneinander legt, sieht eine systematische rhetorische Operation. Jedes einzelne Zitat für sich wirkt wie eine Entgleisung. Zusammen wirken sie wie ein Programm.
Das Programm lautet: die moralische Selbstverschleierung des amerikanischen Imperialismus wird öffentlich aufgelöst. Nicht aus ideologischer Überzeugung. Nicht aus persönlicher Ungeschicklichkeit. Sondern aus strategischer Kalkulation.
Was Trump zurücklässt, ist ein Staat, der in Zukunft entweder offen handeln oder gar nicht mehr handeln kann. Die Zwischenzone — das schleichende, moralisch abgestützte Wirken im Namen anderer Völker — ist zerstört.
Wer eine Welt ohne diese Zwischenzone für gefährlicher hält als eine Welt mit ihr, möge bedenken: In der Zwischenzone sind seit 1945 zwischen sechs und zehn Millionen Menschen durch amerikanische Interventionen gestorben. Die Zwischenzone war nicht ungefährlich. Sie war nur unsichtbar.
Trump macht sie sichtbar. Und das ist die erste seiner vier Umkehrungen.
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.”
Im nächsten Teil: Umkehr 2 — Wie Trump die NATO-Vasallen aus der Vasallenrolle entlässt. Vom Brzeziński-Blueprint zur Grönland-Provokation. Und warum europäische Truppen zum ersten Mal seit 1945 in einem NATO-Land stehen — nicht gegen Russland, sondern gegen den angeblich verbündeten USA.
Andreas M. B. Groß schreibt auf andreasmbgross.substack.com und sein Selbstverlag auf AndreasmbGross.ch.
Quellen und weiterführende Referenzen:
Stephen Kinzer, Overthrow: America’s Century of Regime Change from Hawaii to Iraq (Times Books 2006)
Chalmers Johnson, Blowback: The Costs and Consequences of American Empire (Metropolitan Books 2000)
John Mearsheimer, The Great Delusion: Liberal Dreams and International Realities (Yale UP 2018)
Hannah Arendt, Lying in Politics (1971, in Crises of the Republic)
Carl Schmitt, Der Begriff des Politischen (1932)
CNN, 8.1.2025: Trump’s threats to Greenland, Canada and Panama
Washington Post, 9.1.2025: Trump’s new preoccupation: Imperialism
Wikipedia: American expansionism under Donald Trump
Fortune, 9.1.2025: Trump, the ‘America First’ candidate who pledged no new wars

