Jeder große Krieg beginnt mit einer Lüge — und die Zentralbanken stehen dahinter
Der Ökonom Richard Werner bei Tucker Carlson: Über Falsche-Flaggen-Operationen, künstlich erzeugte Hungersnöte, den „großen Betrug" der modernen Wirtschaftslehre — Am Ende droht der digitale Euro.
Dieser Beitrag ist eine Zusammenfassung eines zweistündigen Gesprächs, das Tucker Carlson mit dem Ökonomen Richard Werner geführt hat — auf YouTube unter dem Titel „Every Major War Begins Under False Pretenses & the Central Banks Are Behind It. Economist Explains.” (
Wer die vollen zwei Stunden nicht investieren möchte, findet hier knapp zusammengefasst den Kern in zwölf Stationen. Die Überschriften zeigen vorab, worum es geht — so kann jeder selbst entscheiden, ob und wo er einsteigt.
Worum es geht — die zwölf Stationen:
Die Lusitania: wie Propaganda Kriege macht
Die Rückkehr des totalen Krieges — und Venezuela und Iran heute
Warum Krieg gegen Deutschland gemacht wurde: die Berlin-Bagdad-Bahn
China ist das neue Deutschland
Iran: Ein „richtiger” Krieg braucht einen aufgebauten Gegner
Hungersnöte als Werkzeug: Irland und Maos China
Die Ein-Kind-Politik und der Club of Rome
Der große Betrug: „Logik ist nicht Wahrheit”
Der Mann, der Hitler an die Macht brachte
Wo die wahre Machtliegt: Geldschöpfung und kleine Banken
Ein-Welt-Regierung, Zentralisierung — und der digitale Kontroll-Euro
Warum das in unserer 5G-Mobilfunk-Widerstand gehört
Richard A. Werner ist kein Außenseiter: in Oxford und an der LSE ausgebildet, Professor für Banking und Finanzen, derjenige, der 1995 den Begriff „Quantitative Easing” prägte, Autor von „Princes of the Yen”. In einem zweistündigen Gespräch mit Tucker Carlson legt er eine durchgehende These dar: Große Kriege beginnen nicht aus den Gründen, die man uns nennt, sondern unter falschem Vorwand — und im Zentrum der Steuerung stehen die Zentralbanken und das Geldsystem. Der rote Faden, der alles verbindet, ist eine falsche Behauptung, die mit Absicht eingesetzt wird: eine eingeschleuste Annahme, auf der dann „logisch, aber unwahr” aufgebaut wird.
Er ist Professor für Banking und Finanzen an der University of Winchester und Mitglied von Linacre College, Oxford. Früh sammelte er Insider-Wissen (unter anderem an der Asiatischen Entwicklungsbank und als Chefökonom einer Investmentbank in Tokio), wandte sich aber schon vor rund 30 Jahren gegen die Zentralbank-Orthodoxie und wies empirisch nach, dass Banken bei jeder Kreditvergabe neues Geld aus dem Nichts schöpfen — die eigentliche Machtquelle, um die es weiter unten geht. Und er lebt seine Überzeugung: Er gründet selbst gemeinnützige Lokalbanken zur Unterstützung des Mittelstandes mit. Insider-Kenntnis plus eine jahrzehntelang konsistente Linie fürs Gemeinwohl — das gibt seinem Urteil Gewicht.
Der Tipp kam von einem Scientologen — und führt 55 Jahre zurück
Aufmerksam auf dieses Gespräch wurde ich durch einen befreundeten Scientologen. Er wies mich nicht nur auf das Video hin, sondern auf etwas Tieferes: Werners Kernsatz „Logik ist nicht Wahrheit” sei nichts anderes als eine Anwendung der Daten-Serie von L. Ron Hubbard — jene powervolle Schriftenserie über Logik, klares Denken und Auswertung, die Hubbard 1970 verfasste.
Das ist verblüffend genau. Schon im Mai 1970 — mehr als ein halbes Jahrhundert vor diesem Interview — hatte Hubbard das Prinzip auf den Punkt gebracht.
»Ships run on oil, electric motors on electricity and logic runs on data.« — Schiffe laufen mit Öl, Elektromotoren mit Strom, und die Logik läuft mit Daten. (HCO PL „Breakthroughs”, Daten-Serie 3, 12. Mai 1970)
»Valid answers may only be attained in using valid data.« — Gültige Antworten erhält man nur mit gültigen Daten. Und grundsätzlicher: »No rules of logic can be valid unless one also includes the data being used.« — »Keine Logikregel kann gültig sein, wenn man nicht auch die verwendeten Daten mit einbezieht.« (ebd.)
»Reason depends on data. When data is faulty … the answer will be wrong and looked upon as unreasonable.« — Vernunft hängt von Daten ab; wenn Daten fehlerhaft sind, wird die Antwort falsch sein und als unvernünftig erscheinen. (HCO PL „Logic”, Daten-Serie 2, 11. Mai 1970)
Mit anderen Worten: Eine makellos saubere Logik liefert garantiert ein falsches Ergebnis, sobald das Eingangsdatum falsch ist — und niemand bemerkt es, weil die Logik ja „stimmt”. Genau das, was Richard Werner als „den großen Betrug” beschreibt, hatte Hubbard 1970 bereits als ganzes System durchanalysiert.
Und das wirft ein Licht auf etwas anderes. Eine Denk-Technologie, die so präzise offenlegt, wie man mit falschen Grunddaten ganze Bevölkerungen in die Irre führt, war brandgefährlich — gerade für jene, die genau davon leben. Meine These: Es ist kein Zufall, dass die Scientology-Organisation kurz darauf, ab 1972, durch eine feindliche Übernahme von innen umgebaut und in ihrem Kern entschärft wurde. Aber das ist eine andere Geschichte — an ihr forschte ich seit 25 Jahren und veröffentliche ein halbes Dutzend Bücher zur Beweisführung: Mein Webshop
Aber nun zur versprochenen Zusammenfassung des Interviews:
Die Lusitania: wie Propaganda Kriege macht
1915 wird der Passagierdampfer Lusitania vor Irland von einem deutschen U-Boot versenkt, rund 120 Amerikaner sterben — ein wichtiger Hebel, um die USA in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Werner schildert, was wirklich geschah: Großbritannien hatte das Schiff offiziell als militärisches Hilfsschiff gelistet, womit es nach den Regeln zum legitimen Ziel wurde. Die deutsche Seite schaltete sogar Warn-Anzeigen in amerikanischen Zeitungen — steigt nicht auf die Lusitania, sie steht auf der Zielliste —, doch mehrere große Blätter weigerten sich, diese Anzeigen zu drucken. Der erste Lord der Admiralität, Winston Churchill, ließ das Schiff laut einer BBC-Dokumentation in der Nähe des U-Boots die Maschinen drosseln — und so geradewegs in die Versenkung steuern. Tags darauf die Schlagzeilen von den „Hunnen”. Werners Lehre: Gewöhnliche Menschen wollen keinen Krieg und können sich deshalb gar nicht vorstellen, dass es dunkle Kräfte gibt, die ihn planvoll herbeiführen. Genau diese Vorstellungslücke wird ausgenutzt.
Die Rückkehr des totalen Krieges — und Venezuela und Iran heute
Der Erste Weltkrieg war der erste „totale” Krieg mit Vollmobilisierung ganzer Völker — und damit, so Werner, die Geburtsstunde totalitärer Kontrolle unter dem Deckmantel des Krieges. Heute sieht er dasselbe Muster: offizielle EU-Aufrüstung, neue Wehrpflicht-Pläne, Zieldaten (2028, 2029, 2030) für die „Kriegstüchtigkeit” gegen Russland. Venezuela und Iran ordnet er als Schritte gegen China ein: Venezuela hat die größten Ölreserven (von China raffiniert), Iran ist Chinas wichtiger Öllieferant. Auffällig: Bei den Angriffen auf den Iran wurde auch Infrastruktur der chinesischen „Neuen Seidenstraße” getroffen. Neu sei dabei, dass die USA die früher übliche „glaubhafte Abstreitbarkeit” fallen lassen — Regimewechsel wird offen betrieben.
Warum Krieg gegen Deutschland gemacht wurde: die Berlin-Bagdad-Bahn
Werner zeichnet das Vorbild: Preußen und das spätere Kaiserreich waren die erste moderne Hochwachstums-Wirtschaft — Wohlstand für die Mehrheit, frühe Sozialgesetzgebung, öffentliche Schulen und Universitäten, leistungsbasierter Aufstieg, und vor allem ein dezentrales System aus tausenden kleinen Lokalbanken, die kleine Firmen finanzierten. Wissenschaftler verständigten sich damals weltweit auf Deutsch. Für den damaligen Welt-Hegemon Großbritannien war dieser Aufsteiger ein gefährlicher Rivale. Den Ausschlag gab die geplante Berlin-Bagdad-Basra-Bahn (Siemens, Deutsche Bank): Wäre sie fertig geworden, hätte sie die britische See-Vorherrschaft bedeutungslos gemacht, weil Deutschland Rohstoffe und Waren ohne britische Kontrolle hätte transportieren können. Das, so Werner, „musste mit allen Mitteln, auch Krieg, verhindert werden”. Dazu die Härte des Systems: Britische Erfindung der Konzentrationslager im Burenkrieg (Krieg gegen Farmer um Gold und Diamanten, der junge Churchill war dabei); und nach dem Waffenstillstand 1918 eine britische Seeblockade, an deren Hungersnot 1919 schätzungsweise eine Million Deutsche starben — vor Versailles.
China ist das neue Deutschland
Nach 1945 übernahm Amerika die Hegemonialrolle — samt der britischen Werkzeuge. Heute, so Werner, ist China das neue „Deutschland”: der Rivale, der nicht von den USA-kontrollierten Seewegen (Straße von Hormus, Straße von Malakka) abhängig sein will. Die „Neue Seidenstraße” (Belt and Road) ist die moderne Berlin-Bagdad-Bahn — und zugleich eine Alternative zum IMF-Weltbank-System, das Werner als Fortsetzung des britischen Kolonialmodells beschreibt: Entwicklungsländer werden auf den Export billiger Rohstoffe beschränkt, sie dürfen keine eigene Industrie aufbauen, um die Rohstoffe zu veredeln. Wie das praktisch erzwungen wird, zeigt er an der Asienkrise 1997/98 (er war damals offiziell in Thailand): Die Zentralbank treibt über Fehlanreize eine Dollar-Verschuldung hoch, Spekulanten greifen an, die Reserven verpuffen, der IMF kommt „zur Hilfe” — Bedingung: Verkauf der Banken und Industrie zu Schleuderpreisen an Transatlantiker. Dasselbe Mechanik-Muster habe man Anfang der 1930er gegen Deutschland eingesetzt, um Hitler an die Macht zu bringen.
Ein „richtiger” Krieg braucht einen aufgebauten Gegner
Warum verlagerten die USA so viel Produktion und Technologie nach China, obwohl es ökonomisch unnötig war und den eigenen Mittelstand schwächte? Werners unbequeme Antwort: Genau wie bei den amerikanischen Investitionen ins Deutschland der 1920er/30er (ITT, General Motors, Ford, Brown Brothers Harriman mit Prescott Bush) gilt — „wer einen Krieg plant, muss zuerst den Gegner aufbauen, damit es ein richtiger Krieg wird”. Nebenbei: Die USA verfolgten stets das Ziel, eine deutsch-russische Zusammenarbeit zu verhindern (er verweist auf das bekannte Stratfor-Zitat) — und ebenso eine japanisch-chinesische. Tatsächlich half Japan Chinas Wirtschaftswunder entscheidend (Deng Xiaoping holte sich den japanischen Hochwachstums-Planer Saburo Okita).
Hungersnöte als Werkzeug: Irland und Maos China
Hungersnöte sind in Werners Darstellung oft Politik, nicht Schicksal. Irland exportierte während der „Kartoffel-Hungersnot” Kartoffeln nach England, während Iren verhungerten. Maos Hungersnot mit rund 80 Millionen Toten begann ausgerechnet in einem Jahr mit Rekordernte — was erst zeigt, wie gezielt sie war: Erntehelfer wurden zwangsweise in die Städte verbracht; der Asiatische Baumsperling, der natürliche Feind der Heuschrecken, wurde per Dekret ausgerottet — woraufhin Heuschreckenschwärme die Ernte fraßen; die Ernte wurde beschlagnahmt, Getreide sogar exportiert, Bauern mit Vorräten als „Hortende” bestraft. Kein Historiker bestreitet, dass es die Politik war — nur die Absicht wird bestritten. Werners Schluss: „Unsere Führer haben kein Problem damit, Massenmord an uns zu begehen.”
Die Ein-Kind-Politik und der Club of Rome
Deng Xiaoping war für Werner ein guter Hochwachstums-Manager — und doch führte gerade er die Ein-Kind-Politik ein, die so gar nicht zum Wachstumsmodell passt (Wachstum will Bevölkerungswachstum, denn alle Ideen kommen von Menschen). Die Spur: Ein für das Militär arbeitender Mathematiker fütterte das Simulationsmodell des Club of Rome — und die erschreckenden Kurven „begründeten” die Ein-Kind-Politik. Der Club of Rome (von Rockefeller mitgegründet, Auftritt 1971 mit „Die Grenzen des Wachstums”) verbreitet zwei Botschaften: Wachstum ist schlecht, und es gibt zu viele Menschen — eine Neuauflage der Ansichten der East India Company und ihres Ökonomen Malthus. Werner deutet einen impliziten Deal an: Deng durfte das Hochwachstumsmodell fahren und US-Investitionen anziehen — musste aber die halbe Club-of-Rome-Agenda umsetzen, die Ein-Kind-Politik.
Der große Betrug: „Logik ist nicht Wahrheit”
Hier liegt der Kern — und der Punkt, der unsere ganze Aufklärungsarbeit trifft. Die moderne Wirtschaftslehre, so Werner, wurde von David Ricardo erfunden und beruht auf dem „Ricardianischen Laster”: Man wählt die Annahmen so, dass das gewünschte Ergebnis logisch herauskommt, und präsentiert das als kluge Mathematik. Die Logik stimmt — aber: »Logic is not truth.« Logik beschreibt nur theoretische Möglichkeiten; ob etwas wahr ist, ist eine empirische Frage, die nur Belege beantworten. Genau hier wird betrogen: Eine willkürliche, unrealistische Annahme wird eingeschleust, dann läuft alles „logisch” weiter — und das Ergebnis ist überzeugend, aber unwahr. Ricardos Freihandelstheorie ließ ausgerechnet den entscheidenden Faktor weg (die „Terms of Trade”, das Austauschverhältnis), die sich für Rohstoffexporteure stetig verschlechtern — und genau darauf bauen IMF und Weltbank ihre Politik. Dasselbe Täuschungsmuster, sagt Werner, steckt in den Bevölkerungs-, Klima- und Pandemie-Modellen: alles Simulationen, als Tatsachen verkauft. „Wir mögen Logik. Logik überzeugt uns — so sehr, dass wir das Entscheidende vergessen: Logik ist nicht Wahrheit.”
Der Mann, der Hitler an die Macht brachte
Werner erzählt die Geschichte über Geld: Die Weimarer Reichsbank wurde per Gesetz vollständig unabhängig, privat besitzt und niemandem rechenschaftspflichtig gemacht — faktisch aber gesteuert vom JP-Morgan-Reparationsausschuss (Briten schuldeten JP Morgan Geld, also sollte Deutschland zahlen). An ihre Spitze kam Hjalmar Schacht, von Ausländern eingesetzt. Seine Politik importierte die Weltwirtschaftskrise nach Deutschland (20–25 % Arbeitslosigkeit) — und derselbe Schacht empfahl dann Hitler, wurde von ihm erneut zum Reichsbankchef gemacht und führte mit früher Kreditschöpfung (einer Frühform seines späteren „Quantitative Easing”) Deutschland bis 1936 zur Vollbeschäftigung. Nicht durch Rüstungsausgaben, betont Werner, sondern durch Geld- und Kreditpolitik. Es gibt im Grunde nur einen Hebel: Bankkreditschöpfung — in die eine Richtung gedreht, blühen die Menschen auf; in die andere, verhungern sie.
Wo die wahre Macht liegt: Geldschöpfung und kleine Banken
In den Lehrbüchern und in den Gleichgewichtsmodellen der Zentralbanken kommen Banken und Kreditschöpfung gar nicht vor — was, so Werner, die wahre Macht verschleiert. „Gleichgewicht” gibt es nicht: Es bräuchte rund acht unrealistische Annahmen, die alle gleichzeitig zutreffen; die gemeinsame Wahrscheinlichkeit liegt unter 1 %. In Wirklichkeit sind alle Märkte rationiert, und es gilt das „Kurze-Seite-Prinzip”: Wer das knappere Gut hat, hat die Macht. Beim Geld ist das knappe Gut das Geldangebot — also haben die, die Geld schöpfen (die Banken), die Macht. Deshalb braucht es viele kleine, lokale Banken zugunsten der Menschen — und deshalb, sagt Werner, betreiben die zentralen Planer einen Feldzug gegen sie (die EZB hat das Verschwinden von 6.000 Banken in Europa begleitet — ein Krieg gegen den Mittelstand). Das positive Gegenbeispiel ist für Werner die alte deutsche Bundesbank (vor dem Euro). Nach dem Krieg hatte Deutschland aus der Reichsbank gelernt und die Bundesbank bewusst gegenteilig gebaut: staatlich statt privat, dem Parlament rechenschaftspflichtig statt unkontrolliert, gesetzlich verpflichtet, auch auf Wachstum und Beschäftigung zu achten. Sie erzeugte keine Spekulationsblasen und galt als eine der besten Zentralbanken der Geschichte — und musste gerade deshalb weichen, weil sie alle anderen schlecht aussehen ließ. Die Aufgabe der D-Mark, so Werner, war in Wahrheit die Zerstörung dieser guten Zentralbank; die heutige EZB nennt er die „wiederbelebte Reichsbank”.
Ein-Welt-Regierung, Zentralisierung — und der digitale Kontroll-Euro
Große Kriege, so Werner, dienen stets auch der Neuordnung des Geldsystems (Pfund → Bretton-Woods-Dollar → Petro-Dollar). Aus dem Ersten Weltkrieg kam der Völkerbund, aus dem Zweiten die UNO (faktisch die umbenannten Alliierten — Deutschland und Japan sind in der Charta bis heute „Feindstaaten”). Das Ziel, das er als Arbeitshypothese auf den Tisch legt: eine Ein-Welt-Regierung, in der „Systeme die Welt regieren, nicht Länder”. Das größte Hindernis dafür sei Amerika und der Dollar — also müssten beide „entthront” werden, auch von Kräften innerhalb Amerikas. Der Trend gehe ungebremst zur Zentralisierung. Endpunkt: die digitale Zentralbankwährung (CBDC), die Werner mit Catherine Austin Fitts „zentrale Bank-Digital-Kontrolle” nennt. Das Neue daran sei nicht „digital” (Bankgeld ist längst digital und blieb dezentral), sondern „zentral”: programmierbares, erlaubnisbasiertes Geld — man kann das “falsche Buch” nicht kaufen, die unerwünschte Reise nicht antreten, die Zone nicht verlassen. Eingeführt wird es über Krise, Bankenkrise, Inflation oder — am wirksamsten — Krieg. Dazu die tausenden neuen Rechenzentren und „KI”, die nicht der Produktivität dienen (sonst würde man dezentralisieren), sondern der Mikrokontrolle der Bevölkerung. Werners Appell: digitale ID auf allen Ebenen ablehnen. Denn — mit Lord Acton — Macht korrumpiert, und absolute Macht korrumpiert absolut.
Soweit Tucker Carlson und zurück zur eMail meines Freundes, er hatte auf diesen Artikel geantwortet und mir dafür die Datenserie von Hubbard empfohlen:
Warum das in unseren 5G-Mobilfunk-Widersstandes gehört
Der Faden läuft genau hier zusammen: Werners „großer Betrug” ist, wie eingangs an Hubbards Daten-Serie von 1970 gezeigt, dasselbe Prinzip — eine eingeschleuste, willkürliche Annahme, auf der dann logisch korrekt, aber unwahr weitergebaut wird. Und es ist exakt das Muster unseres 5G-Widerstandes: Der Strahlengrenzwert ruht auf einer rein thermischen Annahme — der Erwärmung des Körpers durch Funk. Da man diese Prämisse gesetzt hat, folgt scheinbar alles logisch; nur ist sie falsch, weil sie die nicht-thermische Wirkung der Strahlung auf die Zellen ausblendet (die seit 100 Jahren untersucht, von den Regierungen aber ignoriert bzw verheimlicht wird). Wer die Prämisse kontrolliert, kontrolliert das Ergebnis — bei den Kriegsmodellen, bei den Klima- und Pandemie-Simulationen, beim Geld, und beim Mobilfunk-Grenzwert. Die Gegenmedizin ist immer dieselbe: nicht der Logik glauben, sondern die Annahme prüfen — und auf Belege bestehen.
Quelle: YouTube, Tucker Carlson — „Every Major War Begins Under False Pretenses & the Central Banks Are Behind It. Economist Explains.” (Gast: Richard A. Werner, ~2h09m). Diese Zusammenfassung gibt Werners Aussagen wieder; historisch umstrittene Punkte (Lusitania-Details, Schacht, Mao-Hungersnot) sind als seine Darstellung zu lesen.

