Der zweite Teil der Briefe Senecas an seinen Freund Lucilius. Im vorigen Teil ging es um die Zeit, das Lesen, die grundlosen Ängste und einen drohenden Prozess.
Heute geht es um das, was bleibt, wenn man nichts mehr in der Hand hat: dass der Ort nicht entscheidet, wo du bist. Dass in jedem Menschen etwas wohnt, das kein Kerker erreicht. Und dass das Leben ein Feldzug ist, kein Spaziergang.
Seneca schrieb das nicht vom Schreibtisch eines Glücklichen. Kaiser Nero zwang ihn im Jahr 65 zum Selbstmord. Er wusste, wovon er sprach.
Übertragen nach Richard M. Gummere (1917); Kürzungen sind mit […] bezeichnet.
Seneca — Briefe an Lucilius, zweiter Teil
28. Brief — Der Ort macht es nicht
Glaubst du, dass nur dir das widerfahren ist? Wunderst du dich, als wäre es etwas Neues, dass du nach so langer Reise und so vielen Ortswechseln die Schwermut deines Gemüts nicht abschütteln konntest? Du brauchst eine Änderung der Seele, nicht des Himmelsstrichs. […] Sokrates sagte zu einem, der darüber klagte: „Was wunderst du dich, dass dir das Reisen nichts hilft, da du doch immer dich selbst mitnimmst?“ […]
Ist jene Last einmal abgelegt, wird dir jeder Ort angenehm; magst du auch an die äußersten Enden der Erde verschlagen werden, in welchem Winkel eines rauen Landes du dich auch findest — dieser Ort, wie unwirtlich er sei, wird dir eine gastliche Wohnung sein. Es kommt mehr darauf an, wer du bist, als wohin du gehst; darum sollten wir den Geist an keinen einzelnen Ort binden. Lebe in dieser Überzeugung: „Ich bin nicht für einen einzigen Winkel des Weltalls geboren; diese ganze Welt ist mein Vaterland.“ […] Was du suchst — gut zu leben —, findet sich überall. […]
Man sagt: „Dreißig Tyrannen umstanden Sokrates, und doch konnten sie seinen Geist nicht brechen.“ Aber was liegt daran, wie viele Herren einer hat? Die Knechtschaft hat keine Mehrzahl; und wer sie verachtet hat, der ist frei, wie groß die Menge der Gebieter auch sei, unter denen er steht. […] Leb wohl.
41. Brief — Vom Gott in uns
Du tust etwas Vortreffliches und Heilsames, wenn du, wie du schreibst, beharrlich nach rechter Einsicht strebst; es ist töricht, um sie zu beten, da du sie dir selbst verschaffen kannst. Wir brauchen nicht die Hände zum Himmel zu erheben oder den Tempelhüter zu bitten, uns ans Ohr des Götterbildes heranzulassen. Gott ist dir nahe, er ist bei dir, er ist in dir. So meine ich es, Lucilius: Ein heiliger Geist wohnt in uns, der unsere guten und schlechten Taten beobachtet und unser Hüter ist. Wie wir ihn behandeln, so behandelt er uns. […]
Wenn du einen Menschen siehst, der in Gefahren unerschrocken ist, von Begierden unberührt, glücklich im Unglück, friedlich mitten im Sturm, der die Menschen von höherer Warte betrachtet — wird dich da nicht Ehrfurcht vor ihm überkommen? Wirst du nicht sagen: „Diese Kraft ist zu groß und zu erhaben, als dass man sie für etwas halten könnte, das diesem kleinen Körper gleicht, in dem sie wohnt. Eine göttliche Kraft ist auf diesen Menschen herabgestiegen.“ […] Wie die Strahlen der Sonne zwar die Erde berühren, aber doch an ihrer Quelle bleiben, so verkehrt die große und geheiligte Seele zwar mit uns, hängt aber an ihrem Ursprung. […]
Niemand sollte sich eines Dinges rühmen, das nicht sein eigen ist. […] Gesetzt, einer hat eine Schar ansehnlicher Diener und ein schönes Haus, sein Gut ist groß und groß sein Einkommen: Nichts davon ist in ihm selbst, alles ist außen. Lobe an ihm, was weder gegeben noch entrissen werden kann, was des Menschen eigentliches Eigentum ist. Du fragst, was das ist? Die Seele und die in der Seele vollendete Vernunft. Leb wohl.
71. Brief — Vom Hafen, den man ansteuert
So oft du wissen willst, was zu meiden und was zu erstreben ist, betrachte es im Verhältnis zum höchsten Gut, zum Ziel deines ganzen Lebens. Denn was immer wir tun, sollte damit im Einklang stehen; niemand kann die Einzelheiten ordnen, der sich nicht zuvor das Hauptziel seines Lebens gesetzt hat. […] Wir irren, weil wir alle die Teile des Lebens bedenken, nie aber das Leben als Ganzes. Der Bogenschütze muss wissen, was er treffen will. […] Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind der richtige. […]
Hast du dich einmal davon überzeugt und liebst du die Tugend von ganzem Herzen — denn bloßes Lieben genügt nicht —, so wird alles, was die Tugend berührt hat, dir zum Segen werden, wie es auch von anderen beurteilt werden mag. […] Alles, was andere für Übel halten, wird sich bewältigen lassen und zum Guten ausschlagen, wenn es dir gelingt, dich darüber zu erheben. […]
Sokrates, der die ganze Philosophie auf Regeln des Handelns zurückführte, sagte: „Folgt diesen Regeln, wenn meine Worte bei euch Gewicht haben, damit ihr glücklich seid; und lasst manche euch ruhig für einen Narren halten. Lasst jeden, der will, euch beleidigen und Unrecht tun; wenn nur die Tugend bei euch wohnt, werdet ihr nichts erleiden. Wollt ihr glücklich sein, wollt ihr redlich gute Menschen sein, so lasst den einen oder anderen euch verachten.“ Leb wohl.
78. Brief — Von der heilenden Kraft des Geistes
Ich will dir erzählen, was mich in jenen Tagen getröstet hat, und vorausschicken, dass diese Stützen meiner Seelenruhe so wirksam waren wie Arznei. Ehrenhafter Trost bewirkt Heilung; und was die Seele aufrichtet, hilft auch dem Körper. Meine Studien waren meine Rettung. […] Auch meine Freunde haben viel zu meiner Genesung beigetragen; mich trösteten ihre aufmunternden Worte, die Stunden, die sie an meinem Bett verbrachten, und ihre Gespräche. Nichts, mein trefflicher Lucilius, erquickt und stärkt einen Kranken so sehr wie die Zuneigung seiner Freunde. […]
Der Schmerz ist gering, wenn die Meinung nichts hinzugefügt hat. Wenn du dir dagegen Mut machst und sagst: „Es ist nichts, höchstens eine Kleinigkeit; halte durch, bald hört es auf“, dann machst du ihn leicht, indem du ihn für leicht hältst. Alles hängt von der Meinung ab. […] Zwei Dinge also müssen ein für allemal ausgerottet werden: die Furcht vor künftigem Leiden und die Erinnerung an vergangenes. Das eine geht mich nicht mehr an, das andere noch nicht. Mitten in der Bedrängnis aber soll man sprechen (wie Vergil sagt):
Einst wird vielleicht auch dies zu erinnern Freude bereiten.
Ein solcher Mensch kämpfe mit aller Kraft dagegen: Gibt er einmal nach, so wird er besiegt; stemmt er sich aber gegen sein Leiden, so wird er siegen. […] Wenn du standhältst und entschlossen dagegen drückst, wird es zurückgedrängt. […]
„Aber“, wendest du ein, „meine Lage erlaubt mir nicht, etwas zu tun; sie hat mich von allen Pflichten abgezogen.“ Dein Körper ist gehindert, nicht auch deine Seele. […] Ist deine Seele in Übung, so wirst du raten und lehren, zuhören und lernen, forschen und nachdenken. Was braucht es mehr? Glaubst du, du tust nichts, wenn du in deiner Not Selbstbeherrschung zeigst? Du beweist, dass man ein Übel überwinden oder doch ertragen kann. Es gibt, glaube mir, auch auf dem Krankenlager einen Platz für die Tugend. Nicht nur Schwert und Schlachtreihe zeigen eine wache und furchtlose Seele; auch in seine Decken gehüllt kann ein Mann Tapferkeit beweisen. Du hast etwas zu tun: Ringe tapfer mit deiner Lage. […] Sei dein eigener Zuschauer; such deinen eigenen Beifall. […]
Erquicke dich mit solchen Gedanken und spare dir einstweilen einige Stunden für unsere Briefe auf. Es wird eine Zeit kommen, da wir wieder vereint sind; und wie kurz sie auch sein mag, wir werden sie lang machen, indem wir sie zu nutzen wissen. Denn, wie Poseidonios sagt: „Ein einziger Tag unter Gebildeten währt länger als das längste Leben der Unwissenden.“ Inzwischen halte diesen Gedanken fest und umklammere ihn: Weiche dem Unglück nicht, traue dem Glück nicht. […] Was man lange erwartet hat, kommt sanfter. Leb wohl.
96. Brief — Das Leben ist ein Feldzug
Trotz allem verdrießt es dich noch und du klagst? Und begreifst nicht, dass es bei all den Übeln, von denen du sprichst, eigentlich nur ein einziges gibt — eben dass du dich verdrießen lässt und klagst? […] Wenn alles schwer und bergauf zu gehen scheint, habe ich mich darin geübt, Gott nicht bloß zu gehorchen, sondern seinen Entscheidungen zuzustimmen. Ich folge ihm, weil meine Seele es will, nicht weil ich muss. […] Ein langes Leben schließt all diese Mühsal ein, wie eine lange Reise Staub, Schmutz und Regen einschließt. […] Frag dich selbst, was du wählen würdest, wenn ein Gott dir die Wahl ließe: das Leben in der Schenke oder das Leben im Feldlager. Und doch, Lucilius: Leben heißt kämpfen. Darum sind die, die auf dem Meer umhergeworfen werden, die über mühsame Felsen und Höhen bergauf und bergab ziehen, die die gefährlichsten Feldzüge mitmachen, Helden und Vorkämpfer. Leb wohl.
98. Brief — „Der Himmel hat es besser beschlossen“
Glaube nie, dass einer glücklich ist, der vom Glück abhängt! Es ist eine zerbrechliche Stütze, diese Freude an hinzugekommenen Dingen; die Freude, die von außen eingetreten ist, wird eines Tages wieder gehen. Die Freude aber, die ganz aus einem selbst entspringt, ist treu und gesund; sie wächst und begleitet uns bis zuletzt. […] Die Menschen irren sich, mein lieber Lucilius, wenn sie meinen, das Schicksal schenke uns Gutes oder Böses; es gibt uns nur den Rohstoff dazu, die Anfänge der Dinge, die sich in unserer Hand zum Guten oder zum Schlechten entwickeln. Denn die Seele ist mächtiger als jedes Schicksal; aus eigener Kraft lenkt sie ihre Angelegenheiten in die eine oder andere Richtung und kann sich selbst ein glückliches oder ein elendes Leben bereiten.
Ein schlechter Mensch macht alles schlecht, selbst was im Gewand des Besten gekommen war. Der aufrechte und redliche Mensch aber berichtigt das Unrecht des Schicksals und mildert Härte und Bitterkeit, weil er sie zu ertragen weiß. […] Sag dir bei jedem Missgeschick oft und ohne Klage die Worte: „Der Himmel hat es anders beschlossen.“ Ja, um ein tapfereres und wahreres Wort zu gebrauchen, auf das du dein Gemüt sicherer stützen kannst — sage dir, wann immer etwas gegen deine Erwartung ausgeht: „Der Himmel hat es besser beschlossen!“ […]
Es ist traurig für die Seele, um die Zukunft zu bangen und im Voraus elend zu sein. […] Eine solche Seele kommt nie zur Ruhe; während sie auf die Zukunft wartet, verliert sie die Güter der Gegenwart, die sie genießen könnte. […] Wer leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig. […]
Das wahre Gut vergeht nicht; es ist sicher und dauerhaft und besteht in Weisheit und Tugend; es ist das einzige Unsterbliche, das dem Sterblichen zufällt. […] Was hilft uns also gegenüber den Verlusten? Einfach dies: das Verlorene im Gedächtnis zu behalten und die Freude, die wir daran hatten, nicht mit ihm vergehen zu lassen. Das Haben kann uns genommen werden, das Gehabthaben nie. […] Sag dir nur: „Von all diesen Dingen, die so schrecklich scheinen, ist keines unüberwindlich. Einzelne Prüfungen haben schon viele bestanden: das Feuer Mucius, das Gift Sokrates, die Verbannung Rutilius. Also wollen auch wir etwas überwinden.“ […]
Lasst auch uns etwas Mutiges aus freien Stücken tun; lasst uns unter die Vorbilder der Geschichte gezählt werden. Warum sind wir träge gewesen? Warum verlieren wir den Mut? Was getan werden konnte, kann getan werden. […] Wir können auf den rechten Weg zurückkehren; wir können in unseren eigentlichen Stand wiederhergestellt werden. So lasst es uns sein, damit wir den Schmerz ertragen, in welcher Gestalt er uns auch anfällt, und zum Schicksal sagen können: „Du hast es mit einem Mann zu tun; such dir jemanden, den du besiegen kannst!“ Leb wohl.
107. Brief — Vom Einklang mit der Weltordnung
Wo ist deine Klugheit? Wo dein Scharfsinn im Prüfen der Dinge? Wo deine Seelengröße? Lässt du dich von einer Kleinigkeit quälen? […] Das Leben ist keine zarte Angelegenheit. Du hast eine lange Reise angetreten: Du wirst ausgleiten, anstoßen, fallen, müde werden. […] Unter solchem Straucheln musst du diesen rauen Weg zurücklegen. […] Jeder geht einer Gefahr mutig entgegen, auf die er sich lange vorher gefasst gemacht hat, und übersteht selbst Härten, wenn er vorher geübt hat, ihnen zu begegnen. […]
Der Winter bringt die Kälte, und wir müssen frieren. Der Sommer kehrt mit seiner Hitze wieder, und wir müssen schwitzen. […] Diese Ordnung der Dinge können wir nicht ändern; was wir aber können, ist dies: einen starken Mut zu fassen, eines guten Menschen würdig, und dadurch das Zufällige tapfer zu ertragen und uns in Einklang mit der Natur zu bringen. Und die Natur lenkt dieses Weltreich, das du siehst, durch den Wechsel: Auf trübes Wetter folgt heiteres, auf die Windstille der Sturm, die Winde wehen im Wechsel, auf den Tag folgt die Nacht. […] Was du nicht ändern kannst, das ertrage am besten, und folge ohne Murren dem Gott, unter dessen Führung alles voranschreitet. […]
Lasst uns Jupiter, den Steuermann dieses Weltgebäudes, anrufen, wie es unser großer Kleanthes in jenen beredten Versen getan hat:
Führ mich, o Herr des hohen Himmels, Vater,
wohin es dir gefällt; ich zaudre nicht,
ich folge rasch. Und wollt' ich nicht, ich ginge
doch, seufzend, und erlitte, was ich edel
hätt' tun gekonnt. Den Willigen führt das Schicksal,
den Widerstrebenden schleift es mit fort.
So lasst uns leben, so lasst uns sprechen; das Schicksal soll uns bereit und wach finden. Das ist die große Seele, die sich ihm hingegeben hat. Leb wohl.
Übermorgen: Boethius, der Senator, der im Kerker von Pavia das meistgelesene Trostbuch Europas schrieb.
Die Serie ✉ Solidarität mit Reiner Füllmich
Mi 21.10. Reiner Füllmich in Lingen — warum dein Brief in die Zelle zählt
Fr 23.10. Epiktet — „Mein Bein wirst du fesseln“
So 25.10. Seneca I — Briefe an einen Freund in Sorge
Di 27.10. Seneca II — Der Ort macht es nicht ← du bist hier
Do 29.10. Boethius — Trost im Kerker von Pavia
Sa 31.10. Buddha, Laotse, Marc Aurel — Weisheit aus Ost und West
Mo 2.11. Die Bibel — Gefangene, die nicht vergessen wurden
Mi 4.11. Stimmen aus der Haft — von Bonhoeffer bis Havel
Schreib ihm. Nur Briefe und Postkarten kommen durch: Dr. Reiner Fuellmich, JVA Lingen, Haupthaus 3, Kaiserstraße 5, D-49809 Lingen, Deutschland (Stand: 10.10.2026, vor jeder Folge geprüft). Was du beachten solltest, steht in Teil 1.
Heb dir diese Serie auf. Wenn du einmal einem anderen Menschen in Haft beistehen willst, findest du hier fertigen Lesestoff zum Abschreiben. Für Briefe an Gefangene darfst du daraus frei abschreiben, ohne Quellenangabe.
Zwei Buchgeschenke für Stammleser
Diese Serie ist und bleibt frei. Wenn du sie als Stammleser trägst, bekommst du obendrein jeden Monat ein Buch geschenkt — und gerade überschneiden sich zwei. Wer jetzt einsteigt, bekommt beide.
1. Dr. Eugen Bilfinger, „Impfzwang – Eine ernste Volksgefahr“ (1909) — noch bis Mittwoch, 28. Oktober 2026. Reiner Füllmich hat ab 2020 mit dem Corona-Ausschuss öffentlich gefragt, mit welchem Recht der Staat Menschen zu Maßnahmen und zur Impfung drängt. Bilfinger, Sanitätsrat und Naturarzt, stellte dieselbe Frage hundert Jahre früher — dreißig Jahre lang, gegen die Impfpflicht seiner Zeit — und dokumentierte, wie Ärzte und Behörden jeden Einwand dagegen abtaten.
2. Dr. Heinrich Oidtmann, „Weshalb ich meine Kinder nicht habe impfen lassen“ (1877) — neu, bis Freitag, 20. November 2026. Warum es hierher passt:
Am 22. Oktober 1877 stand der Landarzt Heinrich Oidtmann aus Linnich bei Aachen vor dem Polizeigericht. Er hatte seine eigenen Kinder nicht impfen lassen, wie es das Reichsimpfgesetz von 1874 vorschrieb — und wurde verurteilt. Er schrieb dazu:
Mein Fall ist wohl der erste, daß ein Arzt, und dazu ein Impfarzt, […] vor die Schranken des Gerichtes gezogen wurde, um sich wegen seines passiven Widerstandes gegen das Reichsimpfgesetz […] verurtheilen zu hören.
Seine Verteidigungsschrift ist dieses Buch. Damals stand ein Impfgegner vor Gericht. Heute sitzt wieder einer in Haft. Offiziell wegen Untreue: Er soll Spenden für den Corona-Ausschuss auf eigene Konten überwiesen haben. Der Staat sagt, er schütze damit die Spender. Ich sehe es anders: Die Spender haben ihm das Geld gegeben, damit er kämpft — und die Haft sorgt dafür, dass er genau das nicht kann. Wer ist hier der Heuchler? Das Drehbuch ist fast 150 Jahre alt.
Stammleser bekommen beide Bücher unten gratis — mit je einem Code, der den Preis im Shop auf null setzt. Wenn du noch kein Stammleser bist: Ein Monatsabo kostet weniger als ein Buch, und etwa alle vier Wochen kommt ein neues dazu. Und wenn du sie einfach kaufen willst (je PDF, CHF 14.90): ingag.de/impfzwang und ingag.de/oidtmann
Die Naturheilkunde-KI
Neben dem Schreiben baue ich eine KI, die Gesundheitsfragen aus den Standardwerken der Erfahrungsheilkunde beantwortet — Jahrhunderte gesammelter und an Patienten geprüfter Erfahrung, mit Quellenangabe zu jedem Punkt. Die erste Frage ist kostenlos: start.naturheilung.org
Zurzeit arbeite ich an einem Werkzeug für Arztpraxen: Es ersetzt in ganzen Patientenakten Namen, Geburtsdaten, Adressen und Nummern durch Platzhalter. So kann ein Arzt die Akte einem KI-Agenten übergeben und mit ihm den Fall durchsprechen, ohne preiszugeben, wer der Patient ist. Für den Beta-Test habe ich noch Plätze frei — wenn du Ärztin oder Arzt bist und dabei sein willst, antworte einfach auf diese Mail oder schreib an mail@andreas-gross.ch. Bitte schick dabei noch keine Patientendaten mit.
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