Andreas M. B. Groß

Vincerò — 4. Juli 2026: Trumps Sieg über den Tiefen Staat

Teil 9 der Goldenes-Zeitalter-Serie

Avatar von Andreas M. B. Groß
Andreas M. B. Groß
Juni 23, 2026
∙ Bezahlt

Nach diesem Artikel verstehst du, warum Trumps Wirtschaftsreformen nicht einfach politische Kursänderungen sind — und warum sie sich diesmal nicht mehr rückgängig machen lassen, weil die Struktur selbst, die solche Reformen jahrzehntelang immer wieder kassiert hat, gerade zerstört wird.

Und warum eine hundert Jahre alte Opernarie davon mehr erzählt als eine Stunde Pressekonferenz.


Der erste Satz, den Trump sagte

Anfang Juni 2026 kündigt Donald Trump eine Kundgebung an — in Washington, D.C., zum Auftakt der 250-Jahr-Feier der Vereinigten Staaten („America 250”) — also morgen am 24. Juni — [Quelle: Fox News — Trump kündigt Rally zum 250. Jahrestag an]. Nicht irgendeine — „die Kundgebung, die alle Kundgebungen übertrifft”, sagt er. Was sagt er als Erstes? Nicht welchen Senator er angreift. Nicht welche Gesetzgebung er plant. Sein erster Satz lautet: Christopher Macchio wird „Nessun Dorma” singen.

Wer Puccini kennt, hat in diesem Moment verstanden, was Trump sagt. Wer Puccini nicht kennt, liest weiter und versteht es schliesslich auch.

„Nessun Dorma” — „Niemand schlafe” — ist die berühmteste Arie aus Giacomo Puccinis letzter Oper Turandot.

Sie endet mit drei Worten:

Vincerò! Vincerò! Vincerò! —

Ich werde siegen. Ich werde siegen. Ich werde siegen.

Derselbe Song wird am Ende des Films Der Anschlag gespielt — dem Thriller, in dem ein nuklearer False Flag aufgedeckt und der Dritte Weltkrieg zwischen USA und Russland im allerletzten Moment abgewandt wird. Und jetzt kommt die Stelle, die einem den Atem nimmt:

Die Arie erklingt, während die Präsidenten der USA und Russlands gemeinsam den Friedensvertrag unterzeichnen — und im selben Moment, Schnitt für Schnitt, fallen die Drahtzieher des Anschlags. Alle Verräter sind identifiziert und müssen sterben. Die Wahrheit kommt ans Licht. Der gute Held gewinnt.

Lies diesen Satz noch einmal und schau auf das Jahr 2026: Ein amerikanischer und ein russischer Präsident führen die Welt — gegen den erbitterten Widerstand des Kriegsapparats — aus der atomaren Eskalation heraus, und während sie es tun, werden die Strippenzieher des alten Spiels einer nach dem anderen sicht- und angreifbar. Die Filmszene von 2002 ist die Drehbuchvorlage der Gegenwart. Genau deshalb wählt Trump dieses Lied.

Trump spielt es nicht, weil er Opernfan ist.

Und für den 4. Juli 2026 kündigt Trump an: An diesem Datum werde er seinen Sieg über den Tiefen Staat erklären.

Der 4. Juli 2026 ist kein gewöhnlicher Tag. Es ist der 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung — der Tag, an dem Jefferson, Adams und Franklin 1776 schrieben: We hold these truths to be self-evident. Damals löste eine Republik sich aus dem Schatten einer kolonialen Macht.

Heute, 250 Jahre später, beansprucht sie dasselbe — diesmal gegenüber einer unsichtbaren Macht, die kein Parlament hat, keine Flagge, aber effektiv dieselbe Kontrolle ausgeübt hat.

Nessun Dorma morgen, am 24. Juni. Vincerò am 4. Juli. Die Opernmetapher ist zu präzise, um Zufall zu sein.


Was in der Oper Turandot passiert

Prinzessin Turandot ist eiskalt und gefährlich. Jeder Prinz, der sie heiraten will, muss drei Rätsel lösen — wer scheitert, wird geköpft. Viele haben es versucht. Keiner hat überlebt.

Prinz Calaf sieht sie und verliebt sich, trotz aller Warnungen. Er tritt an. Er löst alle drei Rätsel. Turandot weigert sich, das Ergebnis anzuerkennen. Calaf bietet ihr großzügig einen Ausweg: Wenn sie bis zum Morgengrauen seinen Namen herausfindet, darf sie ihn töten. Wenn nicht — heiratet sie ihn.

Turandots Befehl geht durch die ganze Stadt: „Nessun dorma!” — Niemand schlafe diese Nacht. Alle müssen wachen, alle müssen suchen, alle müssen seinen Namen herausfinden.

Calafs Arie ist seine Antwort, gesungen in der Nacht, allein:

Il mio segreto è chiuso in me — nessun saprà. All’alba — vincerò!

Mein Geheimnis ist in mir verschlossen —

niemand wird es kennen. Bei Morgengrauen — ich werde siegen.

Am Morgen steht Turandot vor dem Kaiser und dem Volk. Sie sollte seinen Namen verkünden und ihn töten lassen. Stattdessen sagt sie:

„Ich kenne seinen Namen. Er heißt — Liebe.”

Das Eis bricht. Der Unbesiegbare siegt.


Die Parallele, die Trump zieht

Turandot — eiskalt, hat jeden Herausforderer vernichtet — symbolisiert die gewissenlose Kabale, den tiefen Staat. Nicht ein Mensch, nicht eine Partei: eine Struktur, die seit Jahrhunderten jeden Widersacher eliminiert hat. Wer die Geldmacht ernsthaft herausforderte, zahlte:

  • Andrew Jackson (Präsident 1829–1837) zerschlug die damalige US-Zentralbank — „I killed the Bank”. 1835 überlebte er knapp das erste Attentat auf einen US-Präsidenten; beide Pistolen des Schützen versagten.

  • Abraham Lincoln finanzierte den Bürgerkrieg mit zinsfreien Staatsnoten („Greenbacks”) an den Banken vorbei — 1865 erschossen.

  • James Garfield, dem der Satz zugeschrieben wird, wer die Geldmenge eines Landes beherrsche, beherrsche das Land — 1881 erschossen, wenige Monate im Amt.

  • John F. Kennedy — 1963 erschossen. Er hatte sich gleich mit mehreren Pfeilern der Struktur zugleich angelegt:

    • Er unterzeichnete 1963 die Executive Order 11110, die mit Silber gedeckte Geldscheine betraf — am Federal-Reserve-System vorbei.

    • Er verlangte die Offenlegung des israelischen Atomreaktors Dimona und stellte sich gegen eine israelische Atombombe.

    • Sein Justizministerium (unter seinem Bruder Robert Kennedy) verlangte 1962, dass sich der Vorläufer von AIPAC — der American Zionist Council, finanziert über die Jewish Agency Israels — als ausländische Lobby registriert. Das hätte offengelegt, dass hier eine fremde Regierung auf den Kongress einwirkt, und ihre Einflussnahme auf die Abgeordneten entscheidend erschwert.

    • Nach dem Debakel der von der CIA betriebenen Invasion in der Schweinebucht 1961 — bei der er sich weigerte, mit US-Luftschlägen nachzuhelfen — soll er gesagt haben, er wolle die CIA „in tausend Stücke zerschlagen und in den Wind streuen”.

    • Und er stellte sich offen gegen den militärisch-industriellen Komplex — Atomteststopp-Abkommen, geplanter Rückzug aus Vietnam.

  • Martin Luther King und Robert Kennedy — beide 1968 erschossen.

  • Donald Trump selbst — zweimal per Amtsenthebungsverfahren, mehrfach per Strafverfolgung, und seit 2017 mindestens neun dokumentierten Anschlägen und ernsten Komplotten nur um Millimeter entkommen

    [Verweis: „Butler, der Golfplatz, die Drohne”].

    Butler, der Golfplatz, die Drohne zum 80.

    Andreas M. B. Groß
    ·
    Jun 21
    Butler, der Golfplatz, die Drohne zum 80.

    Wenn Sie diesen Text gelesen haben, kennen Sie die ganze Kette — nicht eine einzelne Schlagzeile, sondern die vollständige Liste der Anschläge, Kopfgelder und Drohbilder gegen Donald Trump seit 2017. Und Sie können selbst beurteilen, ob die offizielle Erklärung „lauter Einzeltäter, kein Zusammenhang” wirklich trägt — oder ob die schiere Zahl eine andere Frage aufwirft.

    Ganze Geschichte lesen

Auch Roger Stone und General Michael Flynn gehören dazu — nicht erschossen, sondern durch jahrelange Gerichtsverfahren ruiniert. Dieselbe Maschine, neue Methode. Die Namen wechseln, das Muster bleibt: Wer die Maschine ernsthaft angriff, wurde gestoppt — durch eine Kugel oder durch das Gericht („LawFare”).

Ronald Reagan gehört in eine eigene Kategorie. Vieles spricht dafür, dass er ein früherer Anlauf war — der Versuch patriotischer Kräfte im Militär, einen standfesten Oberbefehlshaber mit genau dieser Aufgabe an die Macht zu bringen. Doch nach dem Attentat von 1981, nur wenige Wochen im Amt, knickte er ein. Die Drohung hatte gewirkt; den großen Umbau ließ er fallen und arrangierte sich. Was Reagan nicht zu Ende brachte, bringt jetzt Trump unerschütterlich zu Ende — und genau deshalb gerät Trump nicht nur ein Mal ins Visier, sondern wieder und wieder. Sogar der anonyme Insider „Q” stellte Trump ausdrücklich in die Reihe Kennedy–Reagan. Wer die Maschine wirklich demontiert, wird nicht in Ruhe gelassen.

Prinz Calaf ist der Einzige, der es trotzdem wagt. Der die Rätsel löst. Der das Geheimnis kennt — und es zur richtigen Zeit enthüllt.

„Nessun dorma” ist Trumps Ansage an alle, die noch schlafen: Die Nacht ist diese hier. Der Morgen bricht an. Und „ich werde siegen”.


Irgendwo im Iran

Zur selben Zeit passiert etwas im Iran, das in den deutschen Medien kaum eine Zeile bekommt.

Revolutionsgardisten der IRGC — Irans ideologische Eliteeinheit, vom Westen als Terrororganisation eingestuft — sprengen die Zugangstunnel zu Uran-Lageranlagen. Nicht um etwas zu schützen. Um etwas zu vernichten.

Die offizielle Lesart: geordneter Rückzug im Zuge der Friedensverhandlungen. Die eigentliche Erklärung ist einfacher: Sie vernichten Fingerprints, Beweise.

Uran hat eine isotopische Signatur. Wie ein chemischer DNA-Abdruck führt sie zum Förderort zurück. Wer das Uran in diesen Tunneln analysiert, kann sagen: Woher kam es? Welche Mine? Welches Land? Wer hat es geliefert? Die IRGC und ihre Auftraggeber des tiefen Staates wissen, was diese Analyse ergeben würde. Deshalb sprengen sie. Und durch die Sprengung bestätigen sie, dass da etwas war, das nicht hätte da sein dürfen.


Was in diesen Tunneln lag — und wo es herkam

2010 genehmigte die US-Regierung unter Obama und Clinton einen Deal, den die meisten Europäer bis heute nicht kennen.

Ein kanadisches Bergbauunternehmen namens Uranium One kontrollierte damals etwa 20 Prozent der US-Uranförderkapazität — Minen in Wyoming, Utah und weiteren Bundesstaaten. Rosatom, der russische Staatsnuklearkonzern, wollte es kaufen. Ein solcher Kauf erfordert die einstimmige Genehmigung des CFIUS — eines Ausschusses aus neun US-Ministerien, darunter das US-Außenministerium unter Hillary Clinton (Demokratin, 2009–2013 Außenministerin).

CFIUS genehmigte den Deal. Präsident Obama unterzeichnete. Russland übernahm ein Fünftel der amerikanischen Uranproduktion.

Was gleichzeitig geschah: Frank Giustra, der kanadische Bergbaumagnat und Mitgründer des Unternehmens, das später zu Uranium One wurde, reiste 2005 gemeinsam mit Bill Clinton nach Kasachstan — einem der uranreichsten Länder der Welt. Kurz darauf sicherte sich seine Firma riesige kasachische Uran-Konzessionen. Giustra spendete anschließend Dutzende Millionen Dollar an die Clinton Foundation.

Ian Telfer, der Vorsitzende von Uranium One, ließ über seine Familienstiftung rund 2,35 Millionen Dollar an die Clinton Foundation fließen.

Insgesamt summierten sich die Uranium-One-verbundenen Spenden an die Clinton Foundation auf rund 145 Millionen Dollar. Die Spenden wurden verschwiegen — obwohl Clinton sich gegenüber dem Weißen Haus ausdrücklich zu Transparenz über Interessenkonflikte verpflichtet hatte.

Auch das hatte „Q” früh markiert (unbestätigt):

U1 — Kanada — EU — Asien — Iran/Nordkorea.
Wo landete es?
Warum wurde der Iran-Deal vor dem Kongress geheim gehalten und auf die höchste Geheimhaltungsstufe gesetzt?
Ein US-Senator durfte ihn nicht einsehen — fremde Mächte schon.
Wer war der größte Spender der Clinton Foundation?

— Q, Drop #199, 22. November 2017 [Quelle: qalerts.app] (aus dem Englischen übersetzt)

Das FBI wusste es. Es ermittelte seit 2009 ein russisches Bestechungsnetz im amerikanischen Nuklearsektor. Der Informant hieß William Campbell. Obamas Justizministerium unter Eric Holder (Demokrat, Generalstaatsanwalt 2009–2015) verhängte über Campbell ein gerichtliches Schweigegebot — er durfte vor keinem Kongressausschuss aussagen. Die Ermittlung blieb über Jahre geheim.

Bis Senator Chuck Grassley (Republikaner, Iowa, langjähriger Vorsitzender des Senats-Justizausschusses) im Jahr 2026 den FBI-Bericht von 2016 neu belebte und öffentlich machte [Quelle: Grassley an DOJ/FBI zu Uranium One, Senats-Dokument].


Der Iran-Anschluss

Rosatom kontrolliert jetzt amerikanisches Uran. Russland unterhält enge nukleare Beziehungen zu Iran. Obamas JCPOA — der Iran-Atomdeal von 2015 (Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan) — ließ Irans Anreicherungskapazität intakt, während er dem Land 150 Milliarden Dollar plus 1,7 Milliarden in bar freigab.

Dieselbe Kabale, die Uranium One durchwinkte, lancierte den Iran-Deal. Diese Verbindung erklärt, warum in den gesprengten Tunneln etwas liegt, das nicht da sein sollte: Uran, dessen isotopische Signatur über Kasachstan nach Wyoming führt. Zu einer Stiftungsüberweisung von 145 Millionen Dollar.

Das ist der Grund, warum Trumps Druckkampagne gegen Iran

  • nie ein Ölkrieg war,

  • nie ein Krieg gegen die Souveränität des Irans,

  • nie Regime-Change-Versuch,

  • nie eine Unterstützung Israels.

  • Es war immer ein Krieg um eine Beweiskette — und gegen die Täter, die diese Spuren hinterlassen hatten.

Das Bemerkenswerte: Diese Enthüllung ist nicht neu. Schon 2018 zog der anonyme Insider „Q” — unbestätigt, von keiner Behörde je belegt — exakt dieselbe Linie, und zwar mit genau der Film-Metapher, die diesem Artikel den Titel gibt:

Wo landete das U1-Material [Uranium One]?
Ist dieses Material rückverfolgbar?
Ja. SUM OF ALL FEARS [dt. Titel Der Anschlag].
Im Film — woher kam das Material?
Aus welchem Land?
Was geschähe, wenn Russland oder ein anderer fremder Staat Uran an Iran/Syrien lieferte?
KRIEG.

— Q, Drop #1306, 30. April 2018 [Quelle: qalerts.app] (aus dem Englischen übersetzt)

Man muss „Q” nicht glauben, um die Frage interessant zu finden: Warum benannte 2018 ein anonymer Poster die Uran-Spur nach Iran samt ihrer Rückverfolgbarkeit — Jahre bevor Trump im Friedensvertrag die Hand auf das Uran legte und die Revolutionsgarden anfingen, genau diese Spur in die Luft zu sprengen?


Die Analogie zu Ende gedacht — wozu die Signatur dienen sollte

Jetzt lohnt es sich, den Film wirklich zu Ende zu denken. In Der Anschlag ist die Bombe kein Ziel, sondern ein Zünder: Sie soll zwei Großmächte in den Krieg gegeneinander treiben. Genau das ist seit jeher der größte Traum des militärisch-industriellen Komplexes — USA gegen Russland.

Und hier die Frage, die der offizielle Uranium-One-Skandal nie stellt. Offiziell wurde das US-Uran nur an Russland verkauft. Aber Russland wäre nicht so unklug, ausgerechnet dieses Uran — mit seiner verräterischen Signatur — an den Iran weiterzureichen. Das wäre reiner Selbstmord.

Viel plausibler ist ein anderer Weg, und das ist meine begründete Vermutung: Dieselbe Charge, dieselbe Signatur gelangt nicht über Moskau, sondern direkt über die Kabale in den Iran. Und jetzt schließt sich die Falle. Lässt der Iran eine solche Bombe hochgehen — oder wird auch nur entsprechendes Material „gefunden” —, dann führt die isotopische Analyse zurück zu dem Uran, das auf dem Papier Russland gehört. Die Schlagzeile schreibt sich von selbst: Russland hat den Schurkenstaat Iran nuklear bewaffnet. Oder, eine Stufe krasser — und das ist exakt der Plot des Films: Eine Atombombe explodiert in einer amerikanischen Stadt, und die isotopische Signatur „identifiziert Russland als Täter”. So oder so liegt der Kriegsgrund gegen Russland auf dem Tisch — sauber konstruiert, scheinbar forensisch belegt.

Das ist der eigentliche Zweck der Signatur: nicht der Beweis eines Korruptionsskandals, sondern der Zünder eines dritten Weltkriegs.

Das erklärt nebenbei eine Beobachtung, über die sich viele gewundert haben: Warum hat Russland den Iran in diesem Krieg gegen die USA nie ernsthaft unterstützt? Weil Moskau — so meine Vermutung — in die wahre Absicht eingeweiht war und sie teilte: dieses hinterhältige Spiel aufzudecken, statt hineinzutappen. Die beiden Mächte, die sich gegenseitig vernichten sollten, hatten sich abgesprochen. Genau deshalb konnte Trump so sicher sein, dass dieser Krieg niemals zum Weltkrieg eskalieren würde.

Und damit liest sich der Film von 2002 wie das, was er vermutlich auch ist: die Enthüllung eines Wissenden gekleidet in Romanform — verpackt in einen Thriller, damit er die Wahrheit erzählen kann, ohne sie beweisen zu müssen. „Der Anschlag” zeigt den Bauplan. Die Wirklichkeit von 2026 zeigt, wer ihn ausführen wollte.


Schachmatt — der Staub wird getestet

Während dieser Artikel entsteht, überschlagen sich die Ereignisse. Trumps Unterhändler Steve Witkoff hat den Kongress in einer vertraulichen Sitzung unterrichtet: Im Rahmen des neuen Abkommens lädt der Iran die IAEA (die Atombehörde der UNO) ein, seine Atomanlagen zu inspizieren und die Lagerorte des angereicherten Urans zu identifizieren. Ein Begleitschreiben an IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erlaubt ausdrücklich, US-Atominspektoren mit nach Teheran zu bringen. Seit dem Krieg im Sommer 2025 hatte die IAEA Irans Bestände nicht mehr prüfen können — die Inspektion ist, wie es heißt, „längst überfällig” [Quelle: Iran will IAEA nach dem Abkommen zur Inspektion einladen — Witkoff vor US-Abgeordneten, AP, 19.06.2026].

Wer die Logik dieses Artikels bis hierher verfolgt hat, versteht die Tragweite sofort. Es geht nicht um Abrüstungs-Bürokratie. Es geht um genau die isotopische Signatur, von der oben die Rede war. Der Forensiker, der den Staub aus diesen Lagern analysiert, liest daraus den Förderort ab — die Mine, das Land, den Lieferweg.

„Schachmatt. Das nukleare Forensik-Team ist auf dem Weg. Wir können den Staub testen”, fasste ein Beobachter es zusammen. Genau das ist es: keine Anklage, sondern ein Laborbefund. Nur fällt er anders aus als geplant. Dieselbe Signatur, die einen Krieg gegen Russland zünden sollte, führt jetzt zu denen, die das Uran überhaupt erst in Bewegung gesetzt haben. Die Falle schnappt rückwärts zu.

Und ich will ehrlich sein: Etwa 45 Prozent dieses Artikels muss ich auf Rat meines Strafrechtsanwalts hinter der Bezahlschranke halten. Zu heiß, wenn man diese Geschichte öffentlich zu Ende erzählt.

Hinter der Bezahlschranke wird es ernst — dort beantworte ich die Frage, die sich jetzt jeder stellt: Wenn das wirklich Hochverrat war — wer kommt dann dafür in die Todeszelle? Es sind nicht zwei prominente Namen. Ich zeige, warum es um einige Hundert gehen könnte, warum Trump die Todesstrafe genau jetzt reaktiviert hat — und warum dieser ganze Krieg in Wahrheit gar nicht Iran gilt, sondern einem ganz anderen Ziel. Und auch: Was wird künftig aus dem Iran?

Dazu lege ich für die Stammleser die komplette Akteurs-Map des Uranium-One-Geflechts bei — und deinen Gratis-Code für mein Buch „Qanon – Teile und Herrsche”, die Methode hinter all dem. (Wer kein Abo hat und das Buch trotzdem lesen will, findet es für ein paar Franken unter ingag.de/q-ss-paid.)

In eigener Sache: Wer die Naturheilkunde-KI auch schon für sich nutzen will, findet das Angebot hier — wir haben jetzt 28 Tester zugelassen:

Werde Gründungsmitglied der Naturheilkunde-KI — zur lebenslangen günstigen Gründerrate

Andreas M. B. Groß
·
Jun 22
Werde Gründungsmitglied der Naturheilkunde-KI — zur lebenslangen günstigen Gründerrate

Liebe Freundinnen und Freunde der Naturheilung,

Ganze Geschichte lesen

Dieser Post ist für Paid-Abonnenten

Sind Sie bereits ein Paid-Abonnent? Anmelden
© 2026 Andreas M. B. Groß · Datenschutz ∙ Bedingungen ∙ Hinweis zur Erfassung
Starten Sie Ihre SubstackApp herunterladen
Substack ist der Ort, an dem großartige Kultur ein Zuhause findet.